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Wirtschaft & Industrie
Magna werde nun an Zusagen gemessen - «Jetzt fängt
eigentliche Arbeit erst an»
IG Metall begrüßt Opel-Lösung © AP (PR-inside.com 30.05.2009 10:39:02)
Frankfurt/Main (AP) Die IG Metall hat sich erleichtert über die Entscheidung der Bundesregierung zur Rettung des Autobauers Opel gezeigt. «Mit der erreichen Investorenvereinbarung ist nun die Tür offen für die Gründung des sechsten Automobilunternehmens mit Sitz in Deutschland, der Opel Europa AG», sagte der Frankfurter Bezirksleiter Armin Schild, der auch Opel-Aufsichtsratmitglied ist. Die Insolvenz von GM werde damit nicht zur Insolvenz von Opel führen.
Die IG
Metall sei mit den Zielen Erhalt aller Standorte, keine Entlassungen und eine Entscheidung für einen nachhaltig strategisch interessierten Investor, in den Prozess zur Rettung von Opel eingestiegen. Diese Ziele können mit dem Einstieg von Magna weitgehend erfüllt werden, sagte Schild. Viele Fragen seien jedoch noch offen und müssten von Magna beantwortet werden.
Oliver Burkhard, Bezirksleiter der IG Metall NRW, erklärte, es sei gut, dass der Staat nun endlich Klarheit geschaffen habe. «Jetzt können wir nach vorne schauen, jetzt fängt die eigentliche Arbeit erst an», sagte er. Sicher sei nur: «Es geht weiter für Opel.
Trotzdem gebe es nichts schönzureden, sagte Burkhard weiter. «Magna plant einen massiven Stellenabbau europaweit und auch Bochum wird davon betroffen sein.» Die Perspektive, mittelfristig den elektrogetriebenen Opel Ampera in Bochum fertigen zu können, sei jedoch ein wichtiges Signal. «Ab jetzt werden wir Magna täglich an seinen Zusagen messen», sagte Burkhard.
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