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Gesundheit & Medizin

Hunde sind keine reinen Fleischfresser



(PR-inside.com 06.02.2013 15:54:40) - Der Hund stammt vom Wolf ab. Und der Wolf ist ein Fleischfresser. Einige Hundebesitzer füttern deshalb täglich rohes Fleisch. Forscher haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass die Wölfe, als sie sich vor rund 12.000 Jahren den Menschen anschlossen und sich zu Haushunden entwickelten, auch ihren Stoffwechsel anpassten. Statt auf Beutezug zu gehen, fraßen sie, was der Mensch in der Nähe der Höhle liegen ließ. Und das waren oft Getreideprodukte.

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Leipzig, 6. Februar. Um der Ernährungsumstellung des frühen Hundes auf die Spur zu kommen, untersuchten schwedische Forscher das Erbgut von 19 Wölfen und von 71 Hunden aus 38 verschiedenen Rassen. Dabei wurde festgestellt, dass sich bei der Domestikation des Wolfes zum Haushund einige Gene veränderten. „Es ist den Forschern dennoch unklar, wie und warum die Hunde ursprünglich domestiziert wurden“, erklärt die Leiterin der futalis Forschungsabteilung
Stefanie Schmidt. Menschen könnten Wolfswelpen gehalten und die gezähmten Tiere dann als Jagdhilfe oder als Aufpasser eingesetzt haben.

Es wäre aber auch möglich, dass der Wolf einfach die Abfälle der Menschen appetitlich fand und sich ihnen deshalb anschloss. Wie der Mensch auch zum Wolf kam: Bei ihrer Genanalyse fand das Forscherteam zehn Erbgutabschnitte, die es den Hunden leichter machten, Stärke zu verdauen. Schmidt: „Vor allem lassen sich drei Enzyme beim Hund in erheblich größerer Anzahl als beim Wolf finden, die für die Spaltung und Umwandlung der Stärke zuständig sind.“ Die frühen Hunde gewöhnten sich an den Speiseplan des Menschen und ernährten sich vermehrt mit Stärke. Die Zähmung des Wolfes zum Haustier ging quasi durch den Magen. „Damit unterstreicht diese Studie die bisherigen Erkenntnisse über den Verdauungstrakt und belegt, dass der Hund kein reiner Fleischfresser ist. Viele Züchter und Hundebesitzer sind nach wie vor davon überzeugt, man müsse seinen Hund ernähren wie seinen Vorfahren, den fleischfressenden Wolf“, erklärt Schmidt.

Würde man einen Hund dauerhaft nur mit Fleisch füttern, könnte es zu Überversorgungen und Mangelerscheinungen kommen, zum Beispiel von Kalzium und Vitamin A. Deshalb ist es wichtig, die Fleischrationen mit Gemüse, Obst, Ölen und Kräutern und somit auch Kohlenhydraten zu ergänzen. Wie genau die tägliche Ration aussehen muss, ist nicht einfach zu errechnen und sollte deshalb von einem Tierarzt durchgeführt werden. „Ein optimales Futter – egal welche Fütterungsform genutzt wird – muss alle relevanten Eigenschaften des Hundes berücksichtigen“, so Schmidt. Das sei notwendig, da die individuellen Eigenschaften einen bedeutenden Einfluss auf den Energie-, Vitamin- und Mineralstoffbedarf des Hundes haben. „Ein bedarfsgerechtes und angepasstes Hundefutter ist Voraussetzung, um sicherzustellen, dass der Hund mit allen essentiellen Nährstoffen optimal versorgt wird.“

Über futalis
Die futalis GmbH bietet Hundehaltern maßgeschneidertes Futter, das bei jeder Bestellung auf die individuellen Ernährungsbedürfnisse des Hundes abgestimmt wird. Auf Grundlage von neun wissenschaftlich basierten Kriterien berechnet futalis den genauen Nährstoffbedarf eines Hundes und stellt ein Futter mit individueller Rezeptur her. Der gesamte Produktionsprozess unterliegt höchsten Qualitätsansprüchen und wurde vom TÜV nach dem GMP+ B8 Standard akkreditiert. Ein derart angepasstes Futter trägt dazu bei, ernährungsbedingte Probleme, wie beispielsweise Wachstumsstörungen, Fettleibigkeit, Harnsteine, Allergien oder Verdauungsstörungen zu vermeiden.
Die futalis GmbH wurde im November 2011 von der Tierärztin Stefanie Schmidt und den beiden Unternehmern Janes Potthoff und Christian Hetke gegründet. Sie arbeiten eng mit dem Institut für Tierernährung, Ernährungsschäden und Diätetik der Universität Leipzig und Züchtern des Verbands für das Deutsche Hundewesen zusammen, um dauerhaft höchste Futterqualität zu garantieren.
Weitere Informationen unter www.futalis.de

Zur Veröffentlichung. Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Für Interviewanfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Presse-Information:
Futalis GmbH

Katharinenstr. 17
04109 Leipzig

Kontakt-Person:
Nadine Faßhauer
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 034139298791
E-Mail: e-Mail

Web: www.futalis.de


Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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