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Gesundheit & Medizin
Studien lassen Gefährlichkeit von RFID-Chips vermuten
Hofer: Anbringung von RFID-Chips in Bekleidung bestätigt © OTS (PR-inside.com 25.06.2009 12:48:04) - "Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage brachte jetzt - vielleicht ungewollt - zutage, dass sehr wohl RFID (Radio Frequency Identification)-Chips in im österreichischen Handel angebotener Bekleidung vorhanden sind", berichtet FPÖ-Vizeparteiobmann NAbg Norbert Hofer. "Die gegenüber dieser Technik geäußerten Gesundheitsbedenken werden allerdings in Abrede gestellt, da die in den Etiketten eingenähten Chips >passiv< seien."
Starken elektromagnetischen Feldern sei der Träger erst im Kontakt mit Lesegeräten ausgesetzt, die die auf den Chips enthaltenen Daten abrufen. Genau hier setzen die Bedenken der Datenschützer an, die bereits vor Jahren die Problematik der Chips aufzeigten als Levi Strauss als erste Firma Bekleidungsstücke in großem Stil mit eingenähten Chips versah. Der Träger einer solcherart präparierten Jean,
könne an jedem RFID-Lesegerät, etwa an der Supermarktkassa,
identifiziert, also "ausspioniert" werden.
"Um zur Anfragebeantwortung des Gesundheitsministers zurückzukehren, listet diese zahlreiche EU-Richtlinien auf, die den unbedenklichen Einsatz von Chips und Lesegeräten regeln sollen", so Norbert Hofer. "Dass dieser im Vorfeld aber ungenügend geprüft wurde, steht außer Zweifel und kann von Minister Stöger nicht in Abrede gestellt werden. Sowohl die gesundheitlichen wie die datenschutzrechtlichen Bedenken der umstrittenen Technologie bleiben somit aufrecht."
Rückfragehinweis:
FPÖ
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OTS0209 2009-06-25/12:38
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