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Schwierige politische Situation erschwert Hilfe bei Hungerkatastrophe Hilfsorganisation humedica engagiert sich in Simbabwe
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| Bischof Mutume (r.) besuchte die humedica-Hauptzentrale vor wenigen Tagen und bat Geschäftsführer Wolfgang Groß um Hilfe. Foto: humedica |
(PR-inside.com 26.08.2008 15:27:08) - Seit Monaten warnen Experten weltweit vor einer drohenden, weiteren Hungerkatastrophe in Afrika. Anhaltende Dürreperioden, schwelende Konfliktherde und die rapide steigenden Lebensmittelpreise im Rahmen einer internationalen Inflation sind verantwortlich für die dramatische Verschlechterung der Situation, auch für die Bevölkerung in Simbabwe.
Neben den politischen Wirrungen und anhaltenden Auseinandersetzungen nach den Stichwahlen um das Präsidentschaftsamt, leiden viele Menschen im Land unter der massiven Nahrungsmittelknappheit und den schlechten äußeren Umständen. In Afrika aktive Nichtregierungsorganisationen schätzen, dass mehr als 14 Millionen Menschen des Schwarzen Kontinents auf sofortige Versorgung mit Nahrungsmitteln angewiesen sind. Sollte sich
an den Lebensbedingungen nichts ändern, dürften innerhalb der kommenden Wochen Millionen weitere hinzu kommen.
Während seines Besuchs in der humedica-Hauptzentrale vor wenigen Tagen bestätigte Bischof Patrick Mutume diese Nachrichten, berichtete zudem von der schwierigen Situation nach einer dreijährigen Dürreperiode in seinem Heimatland Simbabwe und bat humedica konkret um Hilfe. Trotz eines Banns, mit dem die Regierung in der Hauptstadt Harare ausländische
Hilfsorganisationen belegt hat, versucht humedica zurzeit eine Verteilung von Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern in der Diözese Mutare (Grenzregion Simbabwe/Mosambik) zu organisieren.
Im Rahmen dieses geplanten Projekts wurden andere Institutionen und Organisationen um Unterstützung gebeten. Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland hat bereits signalisiert, die humedica-Hilfsaktion unter bestimmten Voraussetzungen zu fördern.
Zu einer ersten Erkundungsreise werden Corinna Blume (Offenbach am Main) aus der humedica-Projektabteilung und der erfahrene, ehrenamtliche Koordinator Dieter Schmidt (Nesselwang) am 30. August nach Simbabwe aufbrechen. Während des einwöchigen Aufenthalts werden die beiden Entwicklungshelfer auch eruieren, ob die Einrichtung eines Ernährungszentrums für unter- und mangelernährte möglich ist.
Aufgrund der schwierigen Umstände und der hohen Zahl betroffener Menschen, bemüht sich humedica um eine zeitnahe Realisierung der angesprochenen Hilfsmaßnahmen. Um eine gezielte Unterstützung dieser Arbeit wird gebeten:
humedica e. V.
Stichwort "Simbabwe-Hilfe"
Konto 47 47
BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren
Hintergrund: Bischof Patrick Mutume wurde 1972 zum Priester geweiht. Sein Engagement für soziale Gerechtigkeit brachte ihn vor der Unabhängigkeit seines Heimatlandes Simbabwe ins Gefängnis, wo er auch gefoltert wurde. Seit 1979 ist er Weihbischof in der Diözese Mutare.
Weitere Informationen unter www.humedica.org.
Kontaktinformation: humedica e. V.
Kontakt-Person: Steffen Richter Department Public Relations Telefon: 08341-966148-0 E-Mail: e-Mail
Web: www.humedica.org
Autor: Steffen Richter e-mail Web: www.humedica.org Telefon: 0049-(0)-8341 966 148 45
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| Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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