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Gesundheit & Medizin
Handbuch Gesundheitswirtschaft: Ohne den Faktor Gesundheit wird Deutschland langfristig unweigerlich zur unproduktiven Wirtschaftsnation. (PR-inside.com 13.11.2012 16:04:00) - Deutschland wird wie kein anderes Industrieland in den kommenden 50 Jahren so stark an wirtschaftlicher Bedeutung und damit Wohlstand verlieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Langzeitstudie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD). Der Grund für den Abstieg Deutschlands von der fünftwichtigsten zur zehntwichtigsten Wirtschaftsnation der Welt liegt nicht zuletzt in der Alterung der Bevölkerung sowie im Aufstieg der heutigen Schwellenländer. Die OECD wies aber gleichzeitig daraufhin, dass der Trend nicht unabwendbar ist: Das Abwenden ist u.a. durch eine Steigerung der (volkswirtschaftlichen) Produktivität möglich.
Seit einem halben Jahr liegt das Demographiekonzept der Bundesregierung, das darauf eigentlich eine Antwort geben sollte, vor. Mit diesem Konzept sollten neue Impulse für das dringend benötigte Wirtschaftswachstum und künftige Produktivitätssteigerungen ermöglicht werden. Wer es genauer liest, stellt aber ernüchternd fest: Es sind nur kleinste Trippelschritte, die alles beim „Leben über die Verhältnisse“ lassen und für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum nichts mehr bringen können. Für die
kommenden Jahrzehnte sagt die OECD den Deutschen aber gerade die europaweit niedrigsten Wachstumsraten voraus.
Im Handbuch „Gesundheitswirtschaft in Deutschland“, herausgegeben von den Gesundheitsmarkt-Spezialisten von dostal & partner, Vilsbiburg, wird darauf eine Antwort aus einem vollkommen neuen Blickwinkel gegeben. Mit einem völlig neuen Ansatz aus der Perspektive des 6. Kondratieff stellt es alle Branchen des Gesundheitsmarktes anhand zahlreicher Daten und Fakten detailliert vor. Dabei werden erstmals auch bewusst Statistiken, Daten und Fakten herangezogen, die üblicherweise bei Diskussionen zum Thema Gesundheitswesen - gemeint ist regelmäßig nur der Erste Gesundheitsmarkt - ausgeblendet werden.
Nach über 200 Jahren Industrialisierung bremsen gesundheitliche und ökologische Schäden die Gesellschaft sich wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Vor allem chronische Komplexkrankheiten, Allergien, vegetative Störungen und physisch bedingte Leiden beeinträchtigen die kreativen und produktiven Beziehungen des Menschen zu seinem sozialen Umfeld. Dazu kommen in Deutschland Millionen verdrängte Arbeitslose, Analphabeten, tatsächlich Arme, Pflegebedürftige und Demenzkranke. Sie haben bereits längst die 20 Millionen-Grenze bei nur 82 Millionen Einwohnern überschritten. Gleichzeitig werden durch die Überalterung der Bevölkerung die produktiv Arbeitenden immer weniger: Einer Selbstverzwergung sind Tür und Tor geöffnet.
Besonders gravierend ist dabei: Im real existierenden Krankheitsmarkt hat bislang kaum einer der Akteure ein wirtschaftliches Interesse daran, den Menschen zu einem gesunden Leben zu verhelfen, Krankheit zu vermeiden. Schließlich sollen noch mehr Medikamente verkauft werden, noch mehr medizinische Untersuchungen und Operationen durchgeführt werden. Niemand hätte einen Einkommens- bzw. Lohnvorteilvorteil, wenn plötzlich lauter Gesunde viel seltener diese „Reparaturwerkstätten“ aufsuchen würden. Von einer präventiven, gesundheitsbewussten Lebensweise ist dagegen kaum die Rede. Kein Wunder, dass auch die Kosten im Gesundheitswesen (Erster Gesundheitsmarkt) explodieren. Von Produktivitätssteigerungen durch mehr Gesundheit also keine Spur.
In dem Handbuch „Gesundheitswirtschaft in Deutschland“ werden auch ganz gezielt für jede Branche auch das jeweilige Potential für Produktivitätssteigerungen und beispielhafte Wege zu dessen Hebung aufgezeigt. Damit werden für die Akteure aus dem Ersten und Zweiten Gesundheitsmarkt einschließlich den Zulieferunternehmen und Outsourcing-Partnern (B2B-Unternehmen) sowie den Kostenträgern aus GKV und PKV, die sich ergebenden Chancen in den einzelnen Märkten verdeutlicht. Es wird ersichtlich in welchen Bereichen sich Kooperationen, Netzwerke und letztendlich auch Investitionen auszahlen werden und wo eher nicht.
So schneiden z.B. die drei Teilmärkte Hilfsmittel, Gesundheitshandwerk/-handel und Sonstiger branchennaher Handel sowie Ernährung, Bio-Lebensmittel und Functional Food und die Outsourcing-Partner für den Ersten Gesundheitsmarkt deutlich besser ab als die drei Teilmärkte Allgemein- und Fachärzte, ICT-, Hard-, Softwareunternehmen und sonstige Dienstleister sowie in weiten Bereichen der Teilmarkt Sport, Fitness und Bewegung. Tendenziell dazwischen liegen beispielsweise die Kostenträger (GKV, PKV) und der Bereich (Medical) Wellness, Lifestyle und Gesundheitsreisen. Ähnlich dem Gesetzgeber ziehen, aus Sicht des notwendigen Produktivitätsfortschritts im Sinne des 6. Kondratieff, die Verbraucher in weiten Bereichen noch nicht ausreichend mit.
Mit über 900 Seiten, über 1000 Quellen sowie 500 Tabellen und Abbildungen ist das Handbuch ein perfektes Nachschlagewerk nicht nur zu den ausführlich beschriebenen 20 Teilmärkten sondern den immens einflussreichen Rahmenbedingen und -entwicklungen. Zu letzteren gehören dabei auch die Demographische Entwicklung und die Staatsfinanzen. Das Handbuch erlaubt den Akteuren aus dem Ersten und Zweiten Gesundheitsmarkt zahlreiche Perspektiven über den eigenen Markt hinaus und bietet durch die jeweils angeführten beispielhaften Marktteilnehmer bereits erste konkrete Partner für Kooperationen.
Das Handbuch „Gesundheitswirtschaft in Deutschland“ ist unter www.dostal-partner/publikationen-neu als CD-ROM zum Einführungspreis bestellbar. Dort findet der interessierte Akteur auch einen umfangreichen „Blick in’s Buch“.
| Presse-Information: dostal & partner management-beratung gmbh
Kontakt-Person: Luise Viktoria Ruß Unternehmenskommunikation Telefon: 0049 - 8741 - 96789 - 0 E-Mail: e-Mail
Web: www.dostal-partner.de
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Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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