PR-inside.com
Firmen-Webkatalog: Suchmaschinengerecht eintragen
DeutschEnglish
PR-inside
Special Pages
Mit unserem RSS-Feed sind Sie immer auf dem neusten Stand
rss feed


Mehr Informationen
Politik

Der Bundesverteidigungsminister distanziert sich offenbar von Generalinspekteur Schneiderhan

Guttenberg präsentiert Neu-Interpretation des Afghanistan-Berichts


Guttenberg präsentiert Neu-Interpretation des Afghanistan-Berichts
Guttenberg präsentiert Neu-Interpretation des Afghanistan-Berichts ©ddp

(PR-inside.com 05.11.2009 08:08:03) - Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird
an diesem Donnerstag die Obleute im Verteidigungsausschuss über
seine Sicht der Dinge im Zusammenhang mit dem Luftangriff auf zwei
entführte Tanklastzüge in Nordafghanistan unterrichten.

Drucken Ausdrucken
Artikel weiter empfehlen Per e-Mail empfehlen
Leipzig (ddp). Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wird an diesem Donnerstag die Obleute im Verteidigungsausschuss über seine Sicht der Dinge im Zusammenhang mit dem Luftangriff auf zwei entführte Tanklastzüge in Nordafghanistan unterrichten. Nach Informationen der «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstagausgabe) geht die politische Spitze des Ministeriums nach
dem Wechsel von Franz Josef Jung (CDU) zu dem CSU-Politiker nun auf Distanz zur Version von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan. Dieser hatte in der vergangenen Woche nach Eingang eines geheim eingestuften NATO-Untersuchungsberichtes in Abstimmung mit dem früheren Verteidigungsminister Jung erklärt, der kommandierende Bundeswehr-Oberst Georg Klein habe bei der Anforderung des Luftschlages mit tödlichen Folgen «militärisch angemessen» reagiert. Nun heißt es aus dem Ressort: «Der Minister wird zu einer eigenen Einschätzung kommen.» Man könne eine «gewisse Diskrepanz» zwischen den geltenden Einsatzregeln und dem konkreten Verhalten des Bundeswehr-Oberst nicht wegdiskutieren, hieß es aus Ministeriumskreisen. So werde nicht mehr dementiert, dass die von Oberst Klein angeforderten US-Kampfflugzeuge mehrfach gefragt hätten, ob sie tatsächlich bombardieren sollten, ohne Vorwarnung, ohne direkten Feindkontakt der ISAF-Truppen und ohne dass «Gefahr im Verzuge» gewesen sei. Laut NATO-Bericht gab es bei dem Angriff zwischen 17 und 142 Tote und Verletzte, darunter 30 bis 40 Zivilisten. (ddp)


Erklärung: Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.



AGB | Datenschutz | Impressum | Kontakt