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Kunst

„Grenzbewegungen“ - erste Gruppenausstellung zum Jahresthema 2016 im Club International!

GRENZ_BEWEGUNGEN Werkschau 1_3
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Am 16. Februar wird im Ottakringer OFFSPACE Club International C.I. die erste von drei Gruppenausstellungen zum Jahresthema 2016 „Grenzen überschreiten… in Bewegung sein“, eröffnet. Sie vereint äußerst spannende, außergewöhnliche Positionen von zehn international tätigen Künstlerinnen und Künstlern.

 

PR-Inside.com: 2016-01-13 17:15:13
Am 16. Februar wird im Ottakringer OFFSPACE Club International C.I. die erste von drei Gruppenausstellungen zum Jahresthema 2016 „Grenzen überschreiten… in Bewegung sein“, eröffnet, für die Ursula Pfeiffer vom Verein kunst-projekte als Kuratorin verantwortlich ist. Die erste Werkschau vereint äußerst spannende, außergewöhnliche Positionen von zehn international tätigen Künstlerinnen und Künstlern.

Dienstag, 16. Februar 2016, 19 Uhr ERÖFFNUNG

KUNST im OFFSPACE Club International C.I. Payergasse 14, 1160 Wien

Cristina ALBUQUERQUE

Herbert BAUER

Vjekoslav BORIC

Evelyn DOLL

Ingrid HALTER

Ronald HOFSTÄTTER

Edith METZNER

Christoph UIBERACKER

Alexandra Maria WEINBERGER

Waltraud ZECHMEISTER

Ausgangsbasis für das Ausstellungskonzept sind der permanente Wandel und die Veränderungsprozesse, denen wir in unserer schnelllebigen Gegenwart ausgesetzt sind. Das Überschreiten von physischen oder psychischen Grenzen, sei es durch Flucht, sei es durch Höchstleistungen auf verschiedenen Gebieten, spielt ebenfalls eine Rolle. Das Thema „Bewegung“ manifestiert sich dabei sowohl in den Inhalten der gezeigten Kunstwerke als auch in ihrer vielfältigen technischen Umsetzung in Malerei und Fotografie.

Christina ALBUQUERQUE zeigt ein Werk aus einer Serie über Leistungssport in Brasilien, das Gedanken über die Überschätzung der eigenen Kräfte und übertriebenes Selbstbewusstsein enthält.

Herbert BAUER hat, fasziniert vom bunten Treiben, den verschiedenen Sprachen und dem gelebten Miteinander auf dem Brunnenmarkt, eine Bilderserie geschaffen, in denen er verschiedene Szenen der kulturellen Vielfalt und der funktionierenden Integration festhält.

Vjekoslav BORIC konfrontiert den Betrachter mit der Jesus ähnlichen Erscheinung des Billeteurs Christian Diaz während seiner Protestaktion gegen die Menschenrechtsverletzungen seines Arbeitgebers beim Jubiläumskongress des Wiener Burgtheaters 2013. Beeindruckt von dieser Inszenierung in souveräner Pose eines großen Redners malte Boric das Werk nach einem Zeitungsbericht. Der – bewusst grammatikalisch falsche – Bildtitel „Burgtheatra Diaz“ spielt auf das Thema Migrationshintergrund an.

Evelyn DOLL verweist mit Werken aus der Serie „Flucht durch den Raum“ auf die existentielle Reflektion über das Element Wasser: als Lebensnotwendigkeit und als Erinnerung an die eigene Flucht vor unerträglicher Hitze in der Architekturlandschaft von Wien und Teneriffa im Sommer 2015.

Ingrid HALTER konzentriert sich in ihrer Malerei – ausschließlich Öl auf Wasserbasis – auf Motive aus der Natur, inspiriert durch das Betrachten von Kristallformationen im Mikroskop bei ihrer zweiten Tätigkeit, dem Schleifen und Polieren von Halbedelsteinen.

Grenzüberschreitende Symbole wie das „heilige Horusauge“ haben magische Wirkung. Der Wanderfalke, der unermüdlich seine Kreise zieht, verkörpert den Menschen, der ständig in Bewegung ist, und sollte ein Vorbild sein, wenn es darum geht, inne zu halten.

Ronald HOFSTÄTTER bezieht das Thema auf die ganz spezielle Technik seiner Übermalungen von vorhandenen Bildern oder Werbeplakaten und die Veränderung, die dabei entsteht. Seine Hände mischen sich ein, vertiefen sich mit Farbe in die Motive, wirbeln herum, drehen Kreise, formen Spiralen und zerstören mit jeder Bewegung das Alte, um neue Linien zu schaffen; verdecken und holen hervor, was zuvor gar nicht da war.

Edith METZNER verarbeitet in ihren Werken immer wieder Steine. Insbesondere Edelsteine. Sie können eine heilende Wirkung entfalten und Menschen auf mentaler Ebene weiterhelfen. Alleine durch die Betrachtung kann man Grenzen von der Realität in die Traum- oder Phantasiewelt überschreiten, einfach abschalten, den Stress hinter sich lassen und Ruhe finden.

Christoph UIBERACKER (Chris Ui) verwendet für seine visuellen Interpretationen die Medien Malerei und analoge Fotografie. Die Ölbilder zeigen Grenzen durch Hausmauern auf, die scheinbar überwindbar sind, da Fenster und Türen offen stehen. Allerdings ist der Blick ins Innere verwehrt. Wie in der Realität kann man die Situation erst beurteilen, wenn man sich weiter nähert…

Die Fotografien beschreiben Formen von Grenzüberschreitungen – Menschen, die sich durch Radikalität in eine Sackgasse manövrieren – und Eingrenzungen durch Behinderung, symbolisiert durch Rollstuhl und Absperrgitter.

Alexandra Maria WEINBERGER bedient sich in ihren Werken unterschiedlicher Materialien, Stile und Farben. Ständig auf der Suche, möchte sie erkunden, entdecken und spielen. Die beiden ausgewählten Werke sind einander stilistisch und inhaltlich doch ähnlich, befassen sie sich jeweils mit „Aufbruch“, „Veränderung“ und „Flucht“ (aus Syrien) und den daraus resultierenden Hoffnungen.

Waltraud ZECHMEISTER unternimmt in der Serie „Grenzgänger“ den Versuch, mittels beidseitig bespannter Keilrahmen und gitterförmiger Strukturen sowie monochrom anmutendem, dichtem Farbauftrag collageartig das „Drunter und Drüber, Hin und Her“ des menschlichen Daseins als stete Abfolge von Grenzen ziehen und Grenzen überschreiten auszudrücken.

Die Ausstellung kann bis Ende März bei freiem Eintritt täglich von 10-2 Uhr früh besichtigt werden. Abseits der Vernissage finden auf Anfrage Führungen und Hintergrundgespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern und der Kuratorin statt.

Presseinformation
verein ::kunst-projekte:: der [galerie]studio38 zvr 123612155
Kirchstetterngasse 41/1160 Wien

Ursula Pfeiffer
Kuratorin
+436801282380
email
www.galeriestudio38.at/GRENZEN_UEBERSCHREITEN

Veröffentlicht durch
Ursula Pfeiffer
06765153203
e-mail
www.galeriestudio.at



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