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Kunst

Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen zeigen ab Herbst die Weltstars der Fotografie in einer Weltpremiere

Graciela Iturbide - Hasselbladpreisträgerin 2008


Graciela Iturbide - Hasselbladpreisträgerin 2008
Graciela Iturbide, Nuestra Senoras de Las Iguanas (Unsere Dame mit den Leguanen), Mexiko 1979 © Graciela Iturbide

(PR-inside.com 13.06.2008 09:38:03)

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Ab dem 3. Oktober 2008 zeigt das Forum Internationale Photographie (FIP) der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim in der herausragenden Sonderausstellung Weltstars der Fotografie - Die Preisträger der Hasselblad Foundation erstmals Arbeiten sämtlicher Preisträger der weltweit renommierten Fotografieauszeichnung. Die Schau vereint rund 240 Werke - darunter auch Fotografien der diesjährigen Gewinnerin Graciela Iturbide. Der Ausstellungskurator und Leiter des FIP Dr. Claude W. Sui zeigt sich erfreut über die Zusage von Iturbides Arbeiten für
die Ausstellung. Die Bilder von Graciela Iturbide sind eine weitere Ergänzung zu den bisherigen Hasselbladpreisträgern. Die Fotografin vermag mythische und geheimnisvolle Welten aus Lateinamerika sichtbar zu machen, so der Kurator.
Der Preis der Erna and Viktor Hasselblad Foundation, Göteborg / Schweden, ist die wichtigste und mit 55.000 Euro am höchsten dotierte Auszeichnung, die ein Fotograf erhalten kann. Sie wird auch als Nobelpreis der Fotografie bezeichnet und unabhängig vom verwendeten Kamerafabrikat vergeben. Die diesjährige Jury sieht in der 1942 in Mexiko-Stadt geborenen Künstlerin eine der wichtigsten und einflussreichsten Fotografinnen Lateinamerikas. Sie begründet die Wahl Iturbides damit, dass ihre Fotografien von höchster visueller Kraft und Schönheit sind. Iturbide setze sich über die rein dokumentarische Aussagekraft der Fotografie hinweg und widme sich spannungsvollen Themenbereichen wie dem Verhältnis von Mensch und Natur, dem Individuellen und Kulturellen.
Die Ausstellung zeigt unter anderem Iturbides bekannteste Bilder wie das Porträt Nuestra Señora de Las Iguanas (Unsere Liebe Frau der Leguane) von 1979, Curación (Heilung) aus dem Jahr 1988 und Mujer Angel (Engelsfrau) von 1979. Diese Arbeiten vermitteln einen faszinierenden Eindruck von Iturbides künstlerischem Schaffen, das in der alltäglichen Lebenswelt Spuren des Urzeitlichen ausfindig macht und geradezu mythische Realitäten schafft, so der Kurator Dr. Claude W. Sui. In der künstlerischen Tradition der Hasselbladpreisträger Henri Cartier-Bresson, Josef Koudelka oder Sebastião Salgado stehend, bereichert die einstige Schülerin von Manuel Álvarez Bravo die Mannheimer Ausstellung um wesentliche Positionen zeitgenössischer Fotokunst. So sind die wichtigsten Strömungen innerhalb der Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts zum ersten Mal gemeinsam vertreten.
Die hochkarätige Schau wird ausschließlich in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim zu sehen sein. Parallel zur Ausstellung erscheint der gleichnamige Katalog.

Presse-Information:
Reiss-Engelhorn-Museen

Zeughaus C5
68159 Mannheim

Kontakt-Person:
Magdalena Smola

Telefon: 0621 - 293 21 27
E-Mail: e-Mail

Web: www.rem-mannheim.de

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.


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