(PR-inside.com 14.11.2009 12:02:07) - Die Grünen fordern Verteidigungsminister Karl-Theodor zu
Guttenberg (CSU) auf, trotz der versprochenen Verstärkung von 120
Soldaten für Kundus die Mandatsobergrenze im Afghanistan-Mandats
einzuhalten. «Der Minister muss sich an Recht und Gesetz halten»,
sagt der Verteidigungsexperte der Grünen, Omid Nouripour, dem
«Spiegel».
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Hamburg (ddp). Die Grünen fordern Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) auf, trotz der versprochenen Verstärkung von 120 Soldaten für Kundus die Mandatsobergrenze im Afghanistan-Mandats einzuhalten. «Der Minister muss sich an Recht und Gesetz halten», sagt der Verteidigungsexperte der Grünen, Omid Nouripour, dem «Spiegel». Guttenberg hatte bei seinem Afghanistan-Besuch 120 Mann mehr für die Unruheprovinz zugesagt, mehrheitlich Fallschirmjäger aus Lebach und Panzergrenadiere aus
Munster. Sie sollen ab 10. Januar die Sicherung des Bundeswehrstützpunkts verstärken.
Nouripour bezeichnete die zusätzliche Sicherung als grundsätzlich sinnvoll. Es sei aber «nicht akzeptabel», wenn damit die Mandatsobergrenze von derzeit 4500 Soldaten dauerhaft überschritten werde. Im Verteidigungsministerium wird nach Angaben des Magazins daher überlegt, ob in der Administration Personal abgebaut werden kann. Schon jetzt wird die Obergrenze im Rahmen von Kontingentwechseln immer wieder kurzfristig überschritten. So befanden sich in der vergangenen Woche 4576 Soldaten in Afghanistan.
(ddp)
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