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Wirtschaft & Industrie

Allerdings ist das Unternehmen vom Geschäftsniveau von vor der Wirtschaftskrise noch weit entfernt

Gildemeister verzeichnet steigende Auftrags-und Umsatzzahlen



(PR-inside.com 29.07.2010 17:12:53) - Der Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister blickt nach dem zweiten Quartal optimistischer auf das Gesamtjahr. Das Bielefelder MDAX-Unternehmen hob am Donnerstag die Prognosen für Auftragseingang und Umsatz an. Allerdings ist Gildemeister von seinem Geschäftsniveau von vor der Wirtschaftskrise noch weit entfernt.

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Bielefeld (ddp.djn). Der Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister blickt nach dem zweiten Quartal optimistischer auf das Gesamtjahr. Das Bielefelder MDAX-Unternehmen hob am Donnerstag die Prognosen für Auftragseingang und Umsatz an. Allerdings ist Gildemeister von seinem Geschäftsniveau von vor der Wirtschaftskrise noch weit entfernt. Im zweiten Quartal setzte Gildemeister deutlich mehr um und erhielt auch mehr Aufträge als noch von Januar bis März. Der Umsatz lag nach Unternehmensangaben bei
284,5 Millionen Euro, der Auftragseingang bei 349 Millionen Euro. Das waren jeweils rund 45 Millionen Euro mehr als zum Jahresauftakt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Werte nahezu konstant, was auch den Erwartungen der Analysten entsprach. Beim Gewinn blieb Gildemeister im roten Bereich. Zwar gelang es, im zweiten Quartal mit 1,8 Millionen Euro ein positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zu erzielen, vor Steuern fiel mit 6,6 Millionen Euro jedoch ein Verlust an. Nach Steuern verzeichnete Gildemeister einen Fehlbetrag von 4,3 Millionen Euro. Die Analysten hatten hier durchweg mit schlechteren Zahlen gerechnet. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Aufwärtstrend anhalten wird. So werden für das Gesamtjahr Aufträge im Gesamtwert von 1,3 Milliarden Euro erwartet, 100 Millionen mehr als zuvor prognostiziert. Der Umsatz soll auf über 1,25 Milliarden Euro gesteigert werden. Für das zweite Halbjahr rechnet Gildemeister mit einem ausgeglichenen Vorsteuerergebnis. Dafür müsste das Unternehmen 26,4 Millionen Euro aufholen, die nach sechs Monaten als Verlust notiert wurden. Gildemeister setzt seine Hoffnungen im zweiten Halbjahr vor allem auf den Bereich der Werkzeugmaschinen. Hier seien die Aufträge gestiegen. Vor Beginn der Wirtschaftskrise hatte Gildemeister im Jahr 2008 noch einen Umsatz von 1,9 Milliarden Euro und einen Vorsteuergewinn von 127 Millionen Euro verbucht. ddp


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