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Keller liefen voll Wasser - Strassen teilweise gesperrt Fürchterliche Unwetter im Westen der Republik
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(PR-inside.com 27.07.2008 10:55:59) - Über den Westen Deutschlands ist am Samstag ein schlimmes Unwetter gezogen. Teilweise 200 Liter Regen fielen pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Autos und Keller liefen voll.
In Teilen Nordrhein-Westfalens hat ein heftiges Gewitter für Überschwemmungen, vollgelaufene Keller und unterspülte Straßen gesorgt. Besonders stark betroffen waren Dortmund, Wuppertal, der Kreis Mettmann und der Aachener Raum, wie die Feuerwehren berichteten.
In Dortmund waren alle Kräfte der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Rund 400 Notrufe gingen dort
bei der Leitstelle ein. Betroffen waren vor allem der Westen und der Südwesten der Stadt. Einige Straßen mussten gesperrt werden. Da ist sehr viel Druck im Kessel, sagte ein Feuerwehrsprecher.
Nach Angaben verschiedener Wetterdienste fielen teilweise bis zu 200 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist in etwa das Doppelte des langjährigen Mittels für den gesamten Monat Juli, berichtete Nils Dick von der Unwetterzentrale.
Nach dem Unwetter musste sogar das geplante Testspiel zwischen Borussia Dortmund und Juventus Turin kurzfristig abgesagt werden.
» ES GEHT AUCH OHNE STAU: DER STAUWARNER
Im Norden und Süden der Republik hingegen war es heiß. Und vor allem auf den Autobahnen ging es auch heiß her: Denn in Baden-Württemberg sind jetzt auch Ferien und damit sind die Schulen in ganz Deutschland - Ausnahme Bayern - leer. Und die Autobahnen dementsprechend voll. Der ADAC spricht vom verkehrsträchtigsten Wochenende des Jahres.
Und tatsächlich: Rund um München war am Samstag alles dicht. Auch auf der A7 rund um Hanover ging nichts mehr, 16 Kilometer standen die Wagen am Maschener Kreuz vor Hamburg. So quälte sich eine riesige Blechlawine Richtung Ostsee - bei 30 Grad. Vorher hatte sich ein Unfall ereignet, als ein Wagen in ein Stauende gerast war.
Doch die Menschen ertrugen den Superstau mit Fassung: Wir haben alle Zeit der Welt, wir lassen uns nicht stressen, sagte einer. Doch es gibt auch andere Stimmen: Man klebt am Sitz, wenn man jetzt denkt, ich muss das nochmal durchhalten, dann geht die Stimmung runter" Quelle: RTL-Aktuell-Online-(C)Timo Tasche
| Autor: Timo Tasche e-mail Telefon: 0178 60 97 727 oder 02365 38 95 96
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