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Fortdauerndes Blutvergießen in Syrien © apa
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| Die Unruhen in Syrien gehen weiter APA (Archiv/epa) |
(PR-inside.com 11.02.2012 15:51:09) - In Syrien sind bei erneuten Kämpfen zwischen der Armee und Gegnern des Regimes nach Angaben von Aktivisten am Samstag mindestens 26 Menschen getötet worden. In der Stadt Homs kamen demnach 20 ums Leben, sechs weitere im Umland von Damaskus. Nahe der Hauptstadt hätten sich Regierungstruppen Gefechte mit Deserteuren geliefert.
(Beirut | APA/dpa | 2012-02-11 15:50) In Syrien sind bei erneuten Kämpfen zwischen der Armee und Gegnern des Regimes nach Angaben von Aktivisten am Samstag mindestens 26 Menschen getötet worden. In der Stadt Homs kamen demnach 20 ums Leben, sechs weitere im Umland von Damaskus. Nahe der Hauptstadt hätten
sich Regierungstruppen Gefechte mit Deserteuren geliefert.
Wie die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtete, kündigte das Innenministerium in Damaskus am Samstag an, den "Terrorismus auszulöschen" und "diejenigen zur Strecke zu bringen, die die Sicherheit des Landes und der Bürger aufs Spiel setzen".
Am Freitag waren in Syrien mindestens 90 Menschen getötet worden, darunter 28, die nach offiziellen Angaben einem Doppelanschlag in Aleppo zum Opfer fielen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, wurden in Aleppo 235 Menschen verletzt.
Die EU-Außenbeauftragte Ashton forderte Präsident Assad zum Rücktritt auf. "Ich bin über die Massaker der syrischen Armee an der eigenen Bevölkerung in Homs zutiefst erschüttert", sagte Ashton der Zeitung "Welt am Sonntag". Die extreme Gewalt müsse aufhören. Die EU werde mit der Arabischen Liga an einer Lösung arbeiten.
Wegen der Gewalt des syrischen Regimes gegen Demonstranten setzten sich nach türkischen Angaben immer mehr Soldaten von der Armee ab. Inzwischen seien schätzungsweise 40.000 Armeeangehörige desertiert, zitierten türkische Medien am Samstag den türkischen Außenminister Davutoglu.
Bei einer Konferenz in Wien kritisierten Oppositionelle die Rolle des Iran und Russlands bei den Unruhen in Syrien. Die Lage der Regimegegner werde nicht nur durch das Veto Russlands gegen eine Syrien-Resolution im UNO-Sicherheitsrat erschwert, sondern vor allem durch die militärische Hilfe der beiden Staaten. "Russland liefert Panzer an das Regime, der Iran schickt Soldaten nach Syrien", sagte die bekannte Aktivistin Suheir al-Atassi bei dem Treffen.
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