80 Kulturschaffende und WissenschaftlerInnen der Region treten in Novi Sad von 29. bis 31. Mai 2008 in offenen Dialog
flow - Festival eröffnet Newcomern im Donauraum ab morgen Chance auf kulturelle Vernetzung
(PR-inside.com 28.05.2008 16:43:27)
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Ab morgen bietet flow, das 'Festival of Conversation for Culture and Science', in Novi Sad (Serbien) 80 Kulturschaffenden und WissenschaftlerInnen aus dem Donauraum für drei Tage die Möglichkeit, nachhaltige Projekte im offenen Dialog zu entwickeln.
flow hat sich zum Ziel gesetzt, kurz vor dem Durchbruch stehenden Kultur- und WissensproduzentInnen aus
zehn Donauländern eine unabhängige Plattform zu bieten, um langfristig und nachhaltig zu kooperieren. Der Austragungsort Novi Sad, zweitgrößte Stadt Serbiens, ist auch bekannt als 'die östlichste Stadt Westeuropas und die westlichste Stadt Osteuropas-. Die Initiative des österreichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) in Kooperation mit der ERSTE Stiftung verknüpft bewusst ganz unterschiedliche europäische Erfahrungsräume, um das kreative Potential der aufstrebenden Kulturszenen auszuschöpfen.
Kompetenzen aus zehn Staaten im Donauraum
Die TeilnehmerInnen wurden auf Empfehlung der elf flow Advisory Board-Mitglieder ausgewählt. Das Advisory Board ist ein Kernelement von flow. Als Beratungsgremium aus Kulturschaffenden und WissenschaftlerInnen aller beteiligten Länder koppelt es das Projekt nachdrücklich an lokale Integrationsfiguren. Pro Land ist ein Mitglied vertreten. Serbien als erstes Gastgeberland stellt mit dem Künstler Zoran Pantelić und Kurator Milan Vracar zwei Advisory-Board-Mitglieder.
Vracar fasst die Bedeutung von flow für die beteiligten Länder zusammen: 'Kunst sollte immer vor und weiter als Politik gehen. Für uns in Serbien ist flow sehr wichtig, denn das Land knüpft gerade wieder an seine Beziehungen mit den anderen Donaustaaten an. Das Projekt bietet Kulturschaffenden aus strukturell benachteiligten Ländern - zu denen Serbien noch gehört - die Möglichkeit, Kontakte mit benachbarten europäischen PartnerInnen zu knüpfen.'
Kultur und Wissenschaft
flow ermöglicht einen offenen Dialog unabhängig von Fachdisziplinen und nationalen Grenzen. Durch die thematische Bandbreite des Projekts treffen BiologInnen auf RegisseurInnen und ArchitektInnen auf SchriftstellerInnen. Dadurch sollen nachhaltig zukunftsweisende Initiativen im Donauraum entstehen. Die 20- bis 35-jährigen TeilnehmerInnen suchen nicht nur Erfolg in der internationalen Zusammenarbeit. Als HoffnungsträgerInnen ihrer Heimatländer stärken sie die Zukunftschancen der gesamten Region.
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