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Wirtschaft & Industrie

Mangold mahnt raschen Beitritts Moskaus zur WTO an

Export nach Russland dürfte zweistellig Zuwachsraten verzeichnen



(PR-inside.com 15.07.2010 07:37:01) - Die deutsche Wirtschaft setzt auf ein starkes Wachstum der deutschen Exporte nach Russland. 2010 und 2011 sei hier mit hohen zweistelligen Zuwachsraten zu rechnen, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Klaus Mangold, am Donnerstag in Jekaterinburg bei einem Treffen mit deutschen und russischen Wirtschaftsvertretern.

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Jekaterinburg (ddp). Die deutsche Wirtschaft setzt auf ein starkes Wachstum der deutschen Exporte nach Russland. 2010 und 2011 sei hier mit hohen zweistelligen Zuwachsraten zu rechnen, sagte der Vorsitzende des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft, Klaus Mangold, am Donnerstag in Jekaterinburg bei einem Treffen mit deutschen und russischen Wirtschaftsvertretern. Rund 6000 deutsche Unternehmen seien in Russland aktiv und auch in der Wirtschaftskrise geblieben. Der Modernisierungskurs Russlands
werde von Deutschland uneingeschränkt unterstützt. Die deutschen Unternehmen glaubten, dass sie «etwas besser» seien als ihre Wettbewerber. Potenzial für neue Kooperationen sieht Mangold etwa in den Bereichen Energieeffizienz, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt. Zugleich versicherte der deutsche Manager, dass russische Investitionen in Deutschland willkommen seien. Bedenken äußerte Mangold allerdings wie Merkel wegen der Zollunion Russlands mit Kasachstan und Weißrussland. Zugleich mahnte er einen raschen Beitritts Moskaus zur WTO an. Das Treffen mit den Wirtschaftsvertretern war eingebettet in die 12. Deutsch-Russischen Regierungskonsultationen in Jekaterinburg. Die Kanzlerin wird dabei von Außenminister Guido Westerwelle, Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, Gesundheitsminister Philipp Rösler (alle FDP), Umweltminister Norbert Röttgen, Forschungsministerin Annette Schavan (beide CDU) und Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) begleitet. Zur großen Wirtschaftsdelegation zählen die Vorstandschefs von Siemens, BASF, Airbus, Metro, E.ON und der Commerzbank sowie auch Vertreter des Mittelstandes. ddp


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