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Wirtschaft & Industrie
Zu den Betroffenen zählen auch die deutschen Unternehmen GEA und Baerlocher
EU verhängt Kartellstrafen gegen Kunststoffzusätze-Hersteller (PR-inside.com 11.11.2009 14:39:08) - Die Europäische Union hat gegen zehn Konzerne Strafen von
insgesamt 173 Millionen Euro wegen wettbewerbswidrigen
Preisabsprachen bei der Herstellung von Kunststoffzusätzen verhängt.
Zu den Betroffenen zählen die deutschen Unternehmen GEA (Bochum) und
Baerlocher (Unterschleißheim), teilte die EU-Kommission am Mittwoch
in Brüssel mit.
Brüssel (ddp.djn). Die Europäische Union hat gegen zehn Konzerne Strafen von insgesamt 173 Millionen Euro wegen wettbewerbswidrigen Preisabsprachen bei der Herstellung von Kunststoffzusätzen verhängt. Zu den Betroffenen zählen die deutschen Unternehmen GEA (Bochum) und Baerlocher (Unterschleißheim), teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Die Firmen hätten von 1987 bis 2000 Preise festgelegt, Kunden und Märkte untereinander aufgeteilt und
sensible Geschäftsinformationen über Wärmestabilisatoren im Europäischen Wirtschaftsraum ausgetauscht.
«Obwohl die Unternehmen sorgfältige Vorkehrungen zur Vertuschung ihres Verhaltens getroffen hatten, konnte die Kommission das gesamte Ausmaß des Vorgehens der Unternehmen aufdecken, das auf die Schädigung der Kunden abzielte», sagte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes.
Bereits im Februar 2003 hatte die Kommission die Ermittlungen mit unangemeldeten Nachprüfungen begonnen. Zuvor hatte eine der Firmen einen Antrag auf Geldbußenerlass im Rahmen der Kronzeugenregelung von 2002 gestellt.
(ddp)
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