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Wirtschaft & Industrie

Bodenbildung bei den Zinsen?

Erstmals wieder Lichtblicke beim Tagesgeld Vergleich


pressetext Nachrichtenagentur GmbH

(PR-inside.com 31.01.2013 10:09:37)

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Hambühren (pts012/31.01.2013/10:05) - Seit einem Jahr ging es für die Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld nur in eine Richtung: Nach Süden. Tausende Artikel über die Auswirkungen der Niedrigzinsen für die Sparer belegen die Entwicklung eindeutig. An den Niedrigzinsen hat sich zunächst nichts geändert. Aber alles fließt und Gleichgewichte sind auf dem Finanzmarkt eher temporärer Natur, so auch bei den Zinsen. Die Finanzmärkte leben bekanntlich

von der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung der Unternehmen und von der Psychologie der Herde.

Neben den harten Faktoren wie Leitzins, BIP, Inflationsrate und Arbeitslosenzahlen werden die Kapitalmarktzinsen aber auch vom Stimmungsfeld beeinflusst. Noch Anfang Januar war in den Tagesgeldvergleichen im Internet nur noch ein Angebot mit 2,0% Zinsen zu finden (von Sonderfällen wie der AS "Privatbank" oder Kombiproduktangebote wie "Tagesgeld mit Depot" einmal abgesehen). Der Trend ging in Richtung abnehmender Zinsen, wie ein Blick auf die Analysen zum Tagesgeld Vergleich auf http://www.tagesgeldvergleich.com zeigt.

Trendumkehr bei den Zinsen Anfang 2013

Anfang 2013 trat der Trendeinbruch ein: Die WüstenrotDirect erhöhte in einer Sonderaktion die Zinsen für Neukunden ab dem 15. Januar 2013 auf 2,0%. Einige Banken reduzieren zwar weiterhin die Zinsen. So hat Barclays den Tagesgeldzinssatz zum 16. Januar 2013 um 0,25% auf nunmehr 0,75% + Leitzinssatz gesenkt. Und auch die GEFA-Bank geht nochmals runter, die Bank senkt zum 1. Februar 2013 die Tagesgeldzinsen von aktuell 1,75% auf 1,40%.

Sieht nicht gut aus für die Sparer? Doch: Inzwischen hat es von Entscheidungsträgern mehrere Bekenntnisse zu höheren Zinsen gegeben. Immerhin hat der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) in der zweiten Januarwoche die EZB angehalten, die Niedrigzinsphase zu beenden. Und auch Jörg Asmussen, deutsches EZB Direktoriumsmitglied sieht wieder steigende Zinsen.

Abnehmende Liquidität bei den Banken sollten Tagesgeldzinsen positiv beeinflussen

Parallel dazu meldet die Griechische Notenbank wieder eine Zunahme der inländischen Sparguthaben. Was nichts anderes bedeutet, dass Griechen wieder Geld aus dem Ausland (besonders Deutschland) abziehen und wieder bei einheimischen Banken anlegen.

Dazu haben auch deutsche Banken billiges Kreditgeld aus den beiden Offenmarktgeschäften aus 2011/2012 teilweise vorzeitig an die EZB zurückgezahlt. Das sind Maßnahmen, die die Liquidität deutscher Banken verringern, auch wenn es nur in geringem Maß ist. Den Tagesgeld Zinsen dürfte diese Entwicklung demnächst zugutekommen, wie auf http://www.zinsenvergleich.com/news inzwischen öfter zu lesen ist.

Anfang Februar kommt wieder Bewegung in den Markt

Als Folge der geschilderten Ereignisse werden die Zinsen nicht sofort munter steigen. Aber es gibt erste Lichtblicke am Ende des Tunnels. Sparer, die Ende der ersten Februarwoche einen Tagesgeld Vergleich zwecks Anlageinformation aufsuchen, werden staunen: Der Zinssatz von 2,0% wird wieder von mehreren Banken für das täglich verfügbare Geld angeboten. Mit der IKANO-Bank wird sich ein großer Player neu vor das etablierte Ranking Feld setzten (aktuelle Infos dazu gibt es ab 4. Februar auf http://www.tagesgeldvergleich.com/ikano-bank ). Und das ist doch einmal ein guter Trend für 2013.

Viele Gruppen haben Interesse an steigenden Zinsen

Denn inzwischen leiden viele Interessengruppen unter den Niedrigzinsen und sind an einer Stabilisierung und auch an einem Anstieg der Kapitalmarktzinsen interessiert. Stellvertretend für viel seien hier nur die Versicherer und die Banken erwähnt. Banken schauen nicht nur auf die Zinskonditionen für das Tagesgeld, sondern mehr auf die Kreditzinsen. Denn hier liegen ihre Ertragsmargen. Und da sieht es nach allen Informationen sehr mau aus.

Mit etwas Glück ist Anfang Februar die Bodenbildung bei den Tagesgeld Zinsen erreicht. In der zweiten Jahreshälfte sollte es dann zusammen mit der erhofften leichten Belebung der Wirtschaft auch bei den Zinsen für Tagesgeld und Festgeld wieder aufwärtsgehen.

(Ende)

Aussender: FIELITZ ULRICH DR
Ansprechpartner: Dr. Ulrich Fielitz
Tel.: 05084-988628
E-Mail: mail@umweltanalysen.com
Website: www.tagesgeldvergleich.com

[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20130131012 ]


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