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Gesellschaft & Kultur

Ein in Deutschland auch mit Pass integrierter Mann aus Afghanistan schrieb auf Deutsch einen bewegenden Roman über seine alte Heimat

Das Cover des Romans "Schabo und Suhrab", ein Kunstwerk von Lema Mirahmadi
Das Cover des Romans "Schabo und Suhrab", ein Kunstwerk von Lema Mirahmadi
Ein intensiver Roman über die Kultur, die Normen, die Gesellschaft aus einem sich wandelnden Afghanistan der 50er, 60er und 70er Jahre ist entstanden und mittlerweile gedruckt, Schabo und Suhrab. Da ist ein Dorf im Westen Afghanistans. Im Hof eines Großgrundbesitzers, eines Khans, spielen das Mädchen Schabo und der Junge Suhrab. Beide Kinder ahnen noch nicht, dass sie zwei Familien mit anderer Herkunft und ungleichem Status angehören: Hier die noblen Khancheel und dort die einfachen Wulas.

 

PR-Inside.com: 2016-12-31 18:38:15
Suhrab ist ein begabter, aber schüchterner Junge und hat außer Schabo keine Freunde. In der Moschee erlernt Suhrab bei dem strenggläubigen Mullah die Grundlagen des Glaubens. Später besucht er die einzige, weitentfernte Schule in der Gegend. Unter dem Einfluss seiner offenherzigen Mutter, und all der Bücher, die seine Brüder Khaled und Salim ihm aus der Hauptstadt Kabul mitbringen, nimmt Suhrabs Weltanschauung Gestalt an. Er findet die alten Traditionen, Sitten und Gebräuche rückständig und jegliche Diskriminierung aufgrund von Herkunft und Reichtum ungerecht und beschämend. Ihn fasziniert die moderne Welt samt den Werten wie Freiheit, Demokratie und Gleichheit der Menschen.


    Schabo muss bereits als Kind das Dorf verlassen und wird Dienstmädchen in der Ferne. Ihr Aufenthalt in einer gebildeten Familie in der Großstadt ändert ihre Denk- und Verhaltensweisen. Als sie nach Jahren zurück in die Heimat kommt, ist sie für Wulas und Khancheel des Ortes gleichermaßen „fremd“ geworden. Nun aber entflammt die Beziehung von Schabo, die beim Khan als Dienstmädchen Arbeit findet, und Suhrab, dem Sohn des Khans, zu einer großen Liebe. Nach den herrschenden Sitten und Gebräuchen im Dorf sind solche Gefühle jedoch vollkommen inakzeptabel, und so muss ihre Liebe geheim bleiben.

    Die alte Burgruine Bala Chana, ein mysteriöser, gespenstiger Ort, wird zu ihrem geheimen Palast der Liebe. – Dann aber soll Suhrab auf einmal die Heimat für einige Jahre verlassen, um in Kabul ausgebildet zu werden. Was aber wird nun aus der Liebe? Was aus seiner Schabo? Wie reagiert man im Dorf auf das große Geheimnis der beiden, wenn es auf einmal bekannt wird? Schabo und Suhrab ist ein berührender, spannender Roman über die großen und reinen Gefühle von zwei jungen Menschen, die es wagen, mit den alten Traditionen zu brechen.

    Wir erleben die ganze Vielfalt einer widersprüchlichen und sich wandelnden afghanischen Gesellschaft in den 50er, 60er und 70er Jahren und das Aufbegehren von beeindruckenden Individuen.

    Schabo und Suhrab ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern zugleich auch eine Anklage. Der in Hamburg lebende afghanische Autor Faruq Mirahmadi hat diese Geschichte einzigartig wundervoll auf Deutsch niedergeschrieben. Dadurch gewinnt die Schilderung dieser Liebe eine zusätzliche und besondere Note.
Faruq Mirahmadi wurde 1959 in Afghanistan geboren, hat in der Ukraine studiert und dort als Ingenieur für Wärme-und Gasversorgung sowie Belüftung zum Doktor promoviert. In seiner Kindheit entwickelte sich das politische Leben in seiner Heimat sprunghaft. Mirahmadi erlebte den Sturz des Königtums und den Ausruf der Republik, militärische Aufstände und Revolutionen, den Einmarsch der sowjetischen Armee sowie die Zeit der Mudschaheddin und der Taliban. 2015 erschien in Kabul von ihm ein Fachbuch zur Thematik »Heating Engineering«. Außerdem schreibt er Gedichte auf Paschto. Zurzeit lebt er mit seiner Frau und den Kindern in Hamburg.

 

Dieses Buch ist bedeutsam für:

1.  Alle Menschen, die Afghanistan lieben.

2.  Alle Menschen, die sich für das interessante Land Afghanistan interessieren.

3.  Alle Menschen, die einen Roman mögen, der eine Liebesgeschichte behandelt.

4.  Alle Menschen, die sich für die Geschichte Afghanistans in den 50er, 60er, 70er Jahren interessieren.

5.  Alle Menschen, die etwas über das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne lesen wollen.

6.  Alle Menschen, die erfahren wollen, wie Wulas und Khancheel, zwei soziale Schichten, miteinander agieren.

7.  Alle Menschen, die etwas über die Wahrheit eines Landes lernen wollen, Umbrüche, Veränderungen.

8.  Alle Menschen, die sich für eine fremde Kultur und deren besondere Eigenheiten interessieren.

9.  Alle Menschen, die in den Romanen auch Beschreibungen vom Land und von der Landschaft lesen wollen.

10. Alle Menschen, die das echte West-Afghanistan (ohne Kriegszustand) in einer Romanhandlung suchen.

11. Alle Menschen, die sich generell mit dem Vorderen Orient, Vorderasien und Zentralasien befassen.

12. Alle Menschen, die sowohl über das Leben auf dem Land in Afghanistan als auch über die Städte etwas wissen wollen.

13. Alle Menschen, die sich für die Paschtunen (als die große Volksgruppe in Afghanistan) und deren Kultur begeistern.

14. Alle Menschen, die mehr über das Land erfahren wollen, in dem immer noch deutsche Soldaten stationiert sind.

15. Alle Menschen, die erkennen wollen, wie bedeutsam die muslimische Religion in den ländlichen Regionen Afghanistans ist.

Presseinformation
KUUUK VERLAG mit 3 U
Caesariusstr. 91 A


53639 Koenigswinter

Klaus Jans
Verlagsleiter
02223-903400
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www.kuuuk.com


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