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Mann erschießt seine Frau und sich selbst - Drei Kinder werden zu Zeugen der Tat

Ehedrama auf offener Straße


Ehedrama auf offener Straße
Ehedrama auf offener Straße ©ddp

(PR-inside.com 29.04.2007 13:47:20) - Ein blutiges Ehedrama erschüttert Schweinfurt: Ein 39-jähriger Mann hat am Samstag seine getrennt von ihm lebende Ehefrau auf offener Straße erschossen und sich dann selbst umgebracht. Nach Zeugenaussagen zog der Mann gegen 7.30 Uhr am Rande der Innenstadt eine Waffe und streckte die 32-jährige Mutter von fünf Kindern mit einem Kopfschuss nieder. Danach habe er sich selbst erschossen.

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Schweinfurt (ddp). Ein blutiges Ehedrama erschüttert das unterfränkische Schweinfurt: Ein 39-jähriger Mann hat am Samstag seine getrennt von ihm lebende Ehefrau auf offener Straße erschossen und sich dann selbst umgebracht. Nach Zeugenaussagen zog der Mann gegen 7.30 Uhr in der Luitpoldstraße am Rande der Innenstadt eine
Waffe und streckte die 32-jährige Mutter von fünf Kindern mit einem Kopfschuss nieder, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Danach habe er sich selbst erschossen. Drei Kinder der Frau wurden Zeugen der Tat. Ein Polizeisprecher sagte, die Frau sei mit den Kindern im Alter von 11 bis 14 Jahren auf dem Weg zu einem Flohmarkt gewesen, als der Mann in der Geschäftsstraße auf sie aus nächster Nähe geschossen habe. Wie viele Schüsse der 39-Jährige abfeuerte, ist noch unklar. Dem Sprecher zufolge waren es aber mehr als zwei. Klarheit könne erst die Obduktion der Leiche der 32-Jährigen am Montag oder Dienstag bringen. Es gelte aber als gesichert, dass der Mann auf die Frau und nicht auf die Kinder geschossen habe. Wie es zu dem Zusammentreffen der Frau mit dem Täter kam, sei derzeit noch unklar. Die drei Kinder flüchteten nach den Schüssen in umliegende Geschäfte. Sie werden derzeit von einem Kinderpsychiater und weiteren Fachkräften betreut. Wo sie nun untergebracht werden, könne erst nach Rücksprache mit dem Jugendamt am Montag geklärt werden, sagte der Sprecher. Die Polizei war unmittelbar nach den Schüssen von Zeugen über das Ehedrama informiert worden. Streifenpolizisten fanden die Frau und den Mann leblos auf dem Gehweg. Der Tatort wurde für die Ermittlungen für mehrere Stunden weiträumig abgesperrt. Das ganze Wochenende über werteten die Beamten Zeugenvernehmungen aus und prüften die Aussagen. Über den familiären Hintergrund könne man vorerst nichts Näheres sagen, hieß es. «Wir wissen nur, dass der Vater nicht bei der Familie lebte", sagte der Polizeisprecher. Es verdichteten sich die Hinweise, dass der Täter im Raum Düsseldorf gehwohnt habe. Die Polizei wies einen Pressebericht zurück, dass der Mann Albaner gewesen sei. Nach einem Bericht der «Bild am Sonntag» war das Ehepaar 14 Jahre lang verheiratet und hatte zuletzt zusammen in Düsseldorf gelebt. Im November soll der 39-Jährige die fünffache Mutter aufgefordert haben, aus Düsseldorf wegzuziehen, zitierte das Blatt einen Bruder des Opfers. Die 32-Jährige sei nach Schweinfurt gekommen, wo ihre Familie wohne. »Dann wollte er sie zurück und bedrohte sie seit Dezember massiv. Sie ist sogar mehrfach zur Polizei gegangen«, sagte der Bruder der Zeitung. (ddp)

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