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Wirtschaft & Industrie
An der Börse wurden die Zahlen positiv aufgenommen
E.ON sieht Gewinn weniger schrumpfen als zuvor erwartet (PR-inside.com 11.11.2009 10:08:04) - Der Energiekonzern E.ON rechnet nach dem dritten Quartal mit
einem geringeren Ergebnisrückgang im Gesamtjahr als zunächst
angenommen. Der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn 2009 soll
nun um 3 bis 5 Prozent unter dem Wert des Jahres 2008 liegen, teilte
der größte deutsche Energiekonzern am Mittwoch mit. Bislang hatte
der Konzern ein Minus von 5 bis 10 Prozent avisiert.
Düsseldorf (ddp). Der Energiekonzern E.ON rechnet nach dem dritten Quartal mit einem geringeren Ergebnisrückgang im Gesamtjahr als zunächst angenommen. Der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn 2009 soll nun um 3 bis 5 Prozent unter dem Wert des Jahres 2008 liegen, teilte der größte deutsche Energiekonzern am Mittwoch mit. Bislang hatte der Konzern ein Minus von 5 bis 10 Prozent avisiert.
Die zweite relevante Ergebnisgröße, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted Ebit), soll weiterhin stabil gehalten werden. 2008 hatte das Unternehmen ein bereinigtes Ebit von 9,9 Milliarden Euro und einen bereinigten Konzernüberschuss von 5,6 Milliarden Euro erzielt.
Nach neun Monaten verzeichnet der DAX-Konzern einen leichten Umsatzrückgang von 2 Prozent auf 59,3 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit stellte sich auf 7,7 Milliarden Euro und blieb im Vorjahresvergleich stabil. Auch der bereinigte Konzernüberschuss blieb mit 4,5 Milliarden Euro konstant. Damit lag E.ON bei beiden Ergebnisgrößen etwas über den Erwartungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten.
E.ON berichtete wie schon zum Halbjahr von Absatzrückgängen im Strom- und Gasgeschäft. Als weitere Belastung des Ergebnisses führte der DAX-Konzern Währungseffekte an, die die Gewinne in Großbritannien und Schweden gemindert hätten. Die Stabilität der Ergebnisse führte E.ON auf Erfolge der Sparmaßnahmen und Wirkungen der Wachstumsinvestitionen zurück.
Der Konzernüberschuss nach neun Monaten wuchs dank Buchgewinnen und des deutlich verbesserten Ergebnisses aus der Bewertung von Derivaten um 87 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Nach Anteilen Dritter ergab sich nahezu eine Verdopplung auf 6,1 Milliarden Euro. E.ON richtet sein Augenmerk wegen der schwankenden Einflüsse verstärkt auf die um Sondereffekte bereinigten Ergebnisgrößen.
Von Juli bis September ging der Umsatz stärker zurück als von Analysten erwartet. Während diese mit Erlösen von 17,29 Milliarden Euro gerechnet hatten, erzielte E.ON einen Umsatz von 16,74 Milliarden Euro, was deutlich weniger als die im Vorjahr erreichten 19,25 Milliarden Euro waren. Auch hier zeigte sich ein deutlicher Anstieg der Ergebnisgrößen, die nicht um Sondereffekte bereinigt wurden.
An der Börse wurden die Zahlen positiv aufgenommen. Die E.ON-Aktie stieg bis 9.40 Uhr um 2,3 Prozent auf 27,53 Euro.
(ddp)
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