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Kunst

Dunja Evers - El Dorado



(PR-inside.com 16.01.2013 14:54:07) - neue Arbeiten der Düsseldorfer Künstlerin Dunja Evers

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„Der Weise weidet sich am Anblick der Seen und Flüsse
der Tugendhafte gefällt sich darin die Berge anzuschauen.“ Kung Fu Tzu (Konfuzius)

In der aktuellen Ausstellung stellt die Galerie taubert contemporary die neuen Landschaftsbilder der Künstlerin Dunja Evers vor.
El Dorado – das irdische Paradies – das goldene Schlaraffenland. Schon der Titel der Ausstellung weist auf Dunja Evers imaginären Begriff der Landschaftsdarstellung hin.
Die Künstlerin bezieht sich
in Ihrem neuen Werkzyklus stark auf die traditionelle chinesische Landschaftsmalerei. Das chinesische Landschaftsbild ist nicht Darstellung sondern Neuschöpfung. Es geht nicht um die Reproduktion der Natur sondern vielmehr um den emotionalen Abdruck, welchen die Betrachtung der Natur hinterlässt. Dies gilt ebenso für Evers Bilder.
Wie auch in Evers früheren kleinformatigen Landschaftsbildern handelt es sich bei dem „El Dorado-Zyklus“ um Hybride – Zwitter zwischen Film, Fotografie und Malerei. Stand jedoch vormals der fotografische Aspekt der Arbeiten im Vordergrund, wird dieser nun durch den malerischen abgelöst.
Die großformatigen Inkjet Prints auf Aquarellpapier werden von Evers mit Tusche überarbeitet. Anders als in Ihren früheren Landschaften wird der Bildträger nicht mehr nur gleichmäßig mit Farbe überzogen. Jetzt nimmt die Künstlerin bewusst malerische Setzungen vor, sie greift nun mit dem Pinsel in das vorhandene Bildgeschehen ein und verwischt so die Grenze zwischen Fotografie und Malerei. Die Bilder erscheinen uns eher als Aquarelle denn als Fotografien.
Auch zu Beginn des Prozesses der Bildentstehung verwischt Evers die Grenzen der Gattungen. Sie bearbeitet die aus Filmen generierten Motive am Computer, so dass nur noch Fragmente des ursprünglichen Bildes als Grundlage für das Erschaffen Ihrer Bildwelten dienen.
Die bewusst gewählte Künstlichkeit der Farben ihrer Bilder unterstreicht den Aspekt der Neuschöpfung. Sie verstärkt den Eindruck, dass es nicht um die naturgetreue Darstellung von Landschaften geht, sondern, wie in der oben erwähnten chinesischen Malerei, um die Spiegelung des Natureindrucks.
Zwei Ihrer Bilder aus dem neuen Werkkomplex lehnen sich besonders stark an die ostasiatische Bildtradition der Rollbilder an. Die Bilder mit dem Titel „El Dorado“ und „Shan Shui“ spielen nicht nur auf den geistigen Raum dieser Tradition an, sondern weisen auch in Format und Bildaufbau auf die waagerechte Rolle (japanisch Makimono, „gerollte Sache“) und senkrechte Rolle (japanisch Kakemono, „Sache die aufgehängt wird“) hin. Beide Bildformate zielen auf Bewegung und Wandel des Blickpunktes des Betrachters und weniger auf die Fixierung eines Bildzentrums.
Evers schafft mit Ihren neuen Arbeiten eine eigene Bildwelt, die uns an schon vorhandene Bilder erinnert, sich aber durch Ihre Eigenheit von dem bereits Gesehenen absetzt und sich so einer eindeutigen Kategorisierung entzieht.

Dunja Evers lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin.

Presse-Information:
taubert contemporary

Lindenstr. 35

Kontakt-Person:


Telefon: 030-2529 4095
E-Mail: e-Mail

Web: www.taubertcontemporary.com


Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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