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Familie & Kinder

Polizei stellt den jugendlichen Straftäter nach einer spektakulären Flucht

Dreizehnjähriger nach 130 Straftaten in Psychiatrie eingewiesen


Dreizehnjähriger nach 130 Straftaten in Psychiatrie eingewiesen
Dreizehnjähriger nach 130 Straftaten in Psychiatrie eingewiesen ©ddp

(PR-inside.com 10.11.2009 15:10:08) - Nach seiner 130. Straftat und einem spektakulären Fluchtversuch
ist ein Dreizehnjähriger in Hemsbach im Rhein-Neckar-Kreis in die
Kinderpsychiatrie eingewiesen worden. Wie die Polizei am Dienstag
mitteilte, hatten Beamte den Schüler am Montagabend nach einem
Einbruch in ein Wohnhaus mit Diebesgut erwischt. Eine Zeugin hatte
den Jungen auf einem Grundstück entdeckt und Verdacht geschöpft.

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Hemsbach (ddp-bwb). Nach seiner 130. Straftat und einem spektakulären Fluchtversuch ist ein Dreizehnjähriger in Hemsbach im Rhein-Neckar-Kreis in die Kinderpsychiatrie eingewiesen worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatten Beamte den Schüler am Montagabend nach einem Einbruch in ein Wohnhaus mit Diebesgut erwischt. Eine Zeugin hatte den Jungen auf einem Grundstück entdeckt und Verdacht geschöpft. Die Polizei fand den Jungen in einem Busch
und nahm ihn nach kurzer Verfolgungsjagd fest. Er hatte mehrere gestohlene Mobiltelefone, Messer und ein mobiles Navigationsgerät bei sich. Auf der Fahrt zum Revier schlug das Kind wild um sich und täuschte schließlich auf der Dienststelle einen Selbstmordversuch vor. Der Schüler legte sich seinen Pullover um den Hals und hielt die Luft an. Das Schauspiel war so überzeugend, dass die Polizisten mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung begannen. Ein Rettungswagen brachte den Jungen in eine Kinderklinik. Als der Wagen vor dem Krankenhaus anhielt, flüchtete das Kind durch die Hecktür. Sanitäter und Polizisten konnten ihn jedoch einfangen und zur Untersuchung bringen. Anschließend wurde er in eine hessische Kinderpsychiatrie gebracht. Er ist nun in der geschlossenen Abteilung untergebracht. Der Junge war bereits zuvor 129 Mal polizeilich in Erscheinung getreten, überwiegend durch Einbrüche und Diebstähle in Nordbaden und Südhessen. Der Junge war am 2. November in ein südhessisches Kinderheim gebracht worden, dort aber schon am darauffolgenden Tag ausgebüxt. (ddp)


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