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Die Initiative „Leadership Berlin“ will eine Kultur der Verantwortung stärken



(PR-inside.com 24.01.2013 11:50:23) - Ergebnisse einer von Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung in Auftrag gegebenen Bevölkerungsumfrage zeichnet ein schlechtes Bild von Verantwortungsträgern

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Berlin, den 18.01.2013. Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass die Menschen, die in unserer Gesellschaft die meiste Verantwortung tragen, auch die höchste Anerkennung genießen. Wenn man allerdings nach dem Bild geht, das die Medien aufzeigen, ist eher das Gegenteil der Fall. Ob es um Themen der jüngsten Vergangenheit wie der Banken- und Eurokrise oder den Flughafen Berlin-Schönefeld geht, um die Vergütung von Spitzen-Managern in Wirtschaft,
öffentlichem und gemeinnützigem Sektor oder gar um Fernseh-Charaktere wie „Bernd Stromberg“ aus der gleichnamigen Serie – beim Normalbürger kann leicht das Bild einer abgehobenen, vor allem auf den eigenen Vorteil ausgerichteten und sich durch wenig Verantwortungsbewusstsein kennzeichnenden Elite entstehen.

Es stellt sich die Frage, ob diese Beispiele das Bild in den Köpfen der meisten Menschen widerspiegeln ob sie als Ausnahmen wahrgenommen werden? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, hat Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. in Zusammenarbeit mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Hopp & Partner im Herbst 2012 mehr als 500 Berlinerinnen und Berliner über ihre Sicht auf das Image von Führungskräften befragt.

Die repräsentative Umfrage kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Um das Image von Führungskräften in Berlin ist es in der Tat schlecht bestellt. Während mit 64% knapp zwei Drittel der Befragten ein positives Bild von Nicht-Führungskräften haben, sind es im Bezug auf Führungskräfte mit nur 40% eine Minderheit. Besonders deutlich wird das Imageproblem, wenn nach einzelnen Berufsgruppen gefragt wird. So genießen Arbeiter bei stolzen 79% der Bevölkerung ein positives oder gar sehr positives Ansehen, bei Angestellten sind es immerhin 73%. Fragt man allerdings nach der Einschätzung von „leitenden“ Angestellten, so sinkt der Anteil der positiven Bewertungen auf 52%. Ganz im Keller sind die Bewertungen von Managern, die nur von 33% positiv eingeschätzt werden und Schlusslicht ist die Berufsgruppe der Politiker mit lediglich 25% Zustimmungsrate.

Die Initiative „Leadership Berlin“ will eine Kultur der Verantwortung stärken

Die Zahlen machen deutlich: unsere Gesellschaft hat ein Problem, wenn die Verantwortungsträger unserer Gesellschaft ein dermaßen geringes Vertrauen in der Bevölkerung genießen. Und dies ist zugleich die Ausgangsbasis für eine ungewöhnliche gemeinnützige Initiative: Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V., die diese repräsentative Bevölkerungsbefragung in Auftrag gegeben hat. Der Verein wurde 2011 gegründet und regt in Weiterbildungsprogrammen und Projekten Führungskräfte aus Wirtschaft, öffentlichem und gemeinnützigem Sektor dazu an, sich außerhalb des eigenen Erfahrungsbereichs und der individuellen Komfortzone zu bewegen und gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. „Leadership Berlin hat sich zum Ziel gesetzt, das zivilgesellschaftliche Engagement von Führungskräften zu stärken.“ so Bernhard Heider, Geschäftsführer der Initiative, „Wir sind davon überzeugt, dass für viele Bereiche der Gesellschaft durch sektor- und ressortübergreifende Kooperationen bessere Lösungen gefunden werden können als durch isoliertes Handeln innerhalb von Zuständigkeiten der eigenen Organisation oder Firma. Außerdem lernen die Führungskräfte in unserem Programm, sich auch unangenehmen Themen zu stellen, und stärken durch die Begegnung mit ‚dem Anderen‘ ihre Offenheit für Vielfalt sowie ihre Kritikfähigkeit.“

Presse-Information:
Leadership Berlin - Netzwerk Verantwortung e.V.

Am Wiesenrain 11
12587 Berlin

Kontakt-Person:
Henrik Althöhn
Programmkoordinator
Telefon: 030 22 488 588
E-Mail: e-Mail

Web: http://www.leadership-berlin.de


Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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