Deutscher Tierhilfe Verband warnt: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke
Bildunterschrift: Deutscher Tierhilfe Verband warnt: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke
(PR-inside.com 09.11.2009 19:31:49) - Gerade zu Weihnachten werden gern Tiere verschenkt, viele Eltern können Kinderaugen nicht
widerstehen, die hoch und heilig versprechen, sich um das Kaninchen oder den Hund zu
kümmern, den sie sich sehnlich wünschen.
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Doch das Interesse an dem Tier vergeht oft, noch
bevor das Kind erwachsen wird; weil die Eltern die eigentlichen Tierhalter sind, fällt die Verantwortung
dann auf sie zurück. In vielen Fällen kommen diese damit offenbar nicht zurecht,
und so häufen sich in den Tierheimen gerade nach Ostern und Weihnachten die Zugänge vor
allem an Kleintieren wie Meerschweinchen, Kaninchen und auch Katzen. „Ein Haustier in die
Familie aufzunehmen bedeutet die Übernahme von viel Verantwortung, schließlich ist
das
Tierleben vollständig abhängig von den Haltern. Ein Haustier, gleich ob Kaninchen, Katze oder
Hund, beansprucht zudem Zeit und verursacht nicht unerhebliche Kosten“, warnt ein
Sprecher vom Deutschen Tierhilfe Verband. So rechnen Ratgeber für Haustierhaltung bei der
durchschnittlichen Lebenserwartung eines Hundes von 15 Jahren mit Kosten in Höhe von ca.
10.000 € für Futter, Behandlungen und Versorgung. Rassehunde und -katzen benötigen aufgrund
spezieller Züchtung zudem oft noch zusätzliche tierärztliche Versorgung, die über die
gängige Betreuung hinausgeht. Doch auch der Zeitaufwand wird oft unterschätzt: Je nach
Größe muss ein Hund täglich ein bis zwei Stunden „Gassi“ geführt werden, was von Kindern
allein in der Regel nicht zu leisten ist.
Der Deutsche Tierhilfe Verband empfiehlt: Nicht unüberlegt und spontan ein Tier „als Geschenk“
kaufen, sondern lieber ein Stofftier unter den Weihnachtsbaum legen und nach den
Weihnachtstagen gemeinsam mit der ganzen Familie ein geeignetes Haustier anschaffen, am
besten aus dem Tierheim, denn hier warten viele Vierbeiner auf ein neues Zuhause.
Abschließend warnt der Deutsche Tierhilfe Verband: Der illegale Welpenhandel blüht, nie anonym
am Straßenrand ein Tier kaufen, denn diese stammen meist aus osteuropäischen
Massenzuchten, durch einen möglichen Kauf würde man zwangsläufig den skrupellosen Handel
unterstützen.
Weitere Informationen zum Thema „Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke“ und „der illegale
Welpenhandel blüht“ finden sie auf der Website des Deutschen Tierhilfe Verbands unter
www.deutschertierhilfeverband.de.
Der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. (DTV) setzt sich aktiv und effektiv für den Tierschutz ein. Der Schwerpunkt liegt in der Unterstützung von Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen sowie in der gezielten Öffentlichkeitsarbeit um Tierleid bereits in der Entstehung zu verhindern. Aber auch durch die Verknüpfung mit anderen Organisationen setzt sich der DTV für die Umsetzung von tierschutzrelevanten Themen auf politische und regionale Ebene ein.
Presse-Information: Deutscher Tierhilfe Verband e.V.
Erklärung:
Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.