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Gesellschaft & Kultur
Designerin Fechter gibt Tipps für den Opernball © apa
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| Missy May (l.) und Designerin Nikola Fechter APA (H. Neubauer) |
(PR-inside.com 10.02.2012 10:53:06) - In der kommenden Woche gibt sich die heimische Prominenz aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Society beim Wiener Opernball das wohl pompöseste Stelldichein des Jahres. Für die bekannten Gesichter gibt es an diesem Abend, neben den strengen Kleidervorschriften der Oper, noch einiges mehr zu beachten. Frauen müssen teils tief in die Tasche greifen und früh genug ihren Lieblingsdesigner aufsuchen.
(Wien | APA | 2012-02-10 10:51) In der kommenden Woche gibt sich die heimische Prominenz aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Society beim Wiener Opernball das wohl pompöseste Stelldichein des Jahres. Für die bekannten Gesichter gibt es an diesem Abend, neben den strengen Kleidervorschriften der Oper, noch einiges mehr zu
beachten. Frauen müssen teils tief in die Tasche greifen und früh genug ihren Lieblingsdesigner aufsuchen.
"Einige Kundinnen wollen ja, dass man ihnen mit den Roben den Schönheitschirurg ersetzt", meinte Modeschöpferin Nikola Fechter am Donnerstag in ihrem Studio im APA-Gespräch. Für ein Ballkleid von der Stange muss man mindestens 900 Euro einrechnen, die Preise für Maßgeschneidertes sind wesentlich höher angesetzt. Doch auch andere Vorbereitungen müssen getroffen werden, wie Sängerin Missy May erzählte, die ihre Garderobe für den Bonbonball abholte: "In der Ballsaison sollte man schon ins Fitnessstudio gehen und sich mit allen Cremes einschmieren, die man zu Hause hat, und rechtzeitig einen Friseurtermin ausmachen." Außerdem sei künstliche Bräune, wie sie etwa beim neuesten Trend "Spray Tanning" auf die Haut gesprüht wird, der noblen Blässe vorzuziehen.
Andere Regeln für Promis würden auch bei der Wiederverwertung ihrer Kleider gelten. "Sobald einmal ein Foto erschienen ist, darf man das Kleid nie wieder tragen. Aber wenn man auf so vielen Kirtagen tanzt, wird es unleistbar, sich für jeden Anlass selbst einzukleiden", sagte May. Deshalb seien Kooperationen mit Designern beliebt, die ihre Kollektionen kostenlos an VIPs verleihen. "Die Zusammenarbeit mit Promis ist eine wichtige Symbiose. Es gibt schon auch einige, die sich ihre Kleider selbst kaufen, aber die sogenannten One-Night-Stand-Kleider werden meistens hergeborgt", erzählte Fechter.
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