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Der schönste Tag im Leben der Lilou Charlou

Der schönste Tag im Leben der Lilou Charlou
Der schönste Tag im Leben der Lilou Charlou
Guillermo El Oso ist Jahrgang 1962.Mit Leidenschaft verbindet er seine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und seiner Fantasie einen Zauber zu verleihen. so entstand sein erstes Buch: "Der schönste Tag im Leben der Lilou Charlou". Ein Gefühlvoller zu hereingehender Liebesroman. Seine Hingabe liegt darin, den Leser zu begeistern und ihn in diese faszinierende Welt zu entführen. Ganz nach seinem Motto: Gefühlsleben by words ....

 

PR-Inside.com: 2017-08-08 18:17:04
Du kennst sicherlich das Gefühl, dein Leben ist gelaufen. Marc ein 50-jähriger, unterdurchschnittlich attraktiver, dicker und lustloser Mann hat sein Leben gelebt. Er besitzt zwar ein gut gehendes Café in Dresden, wohnt als Single in einer kleinen Wohnung…so far!

Doch an einem kalten Februar Nachmittag begegnet ihm eine außergewöhnliche junge Frau. Mitten auf der Zeil am berühmten Brockhaus-Brunnen in Frankfurt. Dort wo der Puls am Heftigsten zu spüren ist, erhält auch Marc einen neuen Lebensimpuls. Ein Pulsschlag, der sein Leben für immer verändert. Ein Kaffee mit Folgen.

Genieße diese wunderbare Liebesromanze zweier völlig unterschiedlicher Menschen. Erfasse dabei den gesellschaftlichen Konflikt, spüre den moralischen Kampf, vor allem aber, erlebe hautnah den schönsten Tag im Leben der Lilou Charlou. Begleite beide durch diesen Tag, durch ihr Glück und sehe dich mitten auf dem Ozean des Lebens, mit voller Fahrt dem Glück entgegen.


Auszug aus dem Buch:

00:00 Uhr

Es fasziniert mich immer wieder, wenn ich am Himmel das Universum betrachte. Diese vielen funkelnden Punkte auf dem pechschwarzen Vorhang der Unendlichkeit, festgezimmert und doch lebendig, unterbrochen vom menschlichen Weltraumschrott der in schillernden Farben ihre Bahnen durchkreuzt. Zu sehen, wie Sternformationen deutlicher zum Vorschein kommen, wenn es dunkler wird hält meine Neugier und meine Phantasie wach! Gibt es dort in den unendlichen Weiten, Etwas oder Jemanden? Werde ich wahrgenommen, beobachtet oder gar gelenkt? Wie dem auch sei, mir ist es egal. Ich werde seit fünf Jahren im wahrsten Sinne des Wortes vom besten Leben geküsst oder sollte ich besser sagen von ihr! Meiner Lilou. So schwer wie Blei liegt ihr Kopf auf meinem Brustkorb und hebt und senkt sich im Takt meiner Atmung. Gespannt starrt auch sie in den heißen Nachthimmel von Dresden. Völlig entspannt. Völlig vertraut. Schon seit Wochen herrscht die Sonne über Deutschland, eine Hitzewelle jagd die andere. Tagsüber ist es nicht auszuhalten, weshalb sich die Nächte verlängern. Hier am Ufer der Elbe liegen wir gerne, trinken einen hervorragenden Chianti Classico und tauchen ein, in die unendlichen Weiten des Weltalls und der Ruhe, um die ganze Spannung des Tages von uns abfallen zu lassen. Ja, es überkommt mich eine herrliche Stille und Zufriedenheit. Ich fühle mich einfach nur wirklich glücklich.

....

Als wir uns diese Villa kauften, hofften wir, dass wir solche Momente genießen könnten und auch brauchen würden. Lilou war Feuer und Flamme, nachdem sie davon erfuhr wo ich wohnen würde. „Hab von Dresden schon viel gehört, soll voll Kultisch sein!“ war ihre Meinung und deshalb auch kein Wunder, dass sie diese interessante Metropole kennen lernen wollte. Sie freute sich wie ein kleines Kind, das zum ersten Mal auf einem Jahrmarkt ist, als ich sie für ein langes Wochenende zu mir einlud. Ich kann mich noch heute lebhaft an die geschwollenen Füße erinnern. Jeden Winkel von Dresden saugte Lilou mit ihren großen wachen Augen in sich auf. Plötzlich als wir an der Elbe entlang spazierten, stand sie minutenlang mit weit aufgerissenen Augen, als würde sie vor Schock erstarrt sich der hungrigen Schlange als Beute ergeben, vor dieser einsamen alten Villa. Lebhaft, mit wilden weiten ausholenden Gesten, zeigte sie mir, wie sie sich ein Leben dort in der Villa vorstellen könnte. Ein Leben mit mir! - „Ein Leben mit mir?“ Hat sie das wirklich gemeint? „Ein Leben mit mir!“ Ich zelebrierte jede einzelne Silbe im Gedanken. Diese Worte, diese Tragweite. „Mit mir leben“ krächzte ich vor mich hin. Ein enormes Glücksgefühl stieg in mir auf, ich strahlte über das ganze Gesicht, in mir wurden ungeahnte Lebensgeister wach. Wie eine Krokussblüte erwachte ich aus einem langen tiefen Winterschlaf. Lilou war einfach bezaubernd, sie hat diese natürliche unbekümmerte Art. Lebensfroh, verspielt, sehr liebenswert und manchmal schon kindlich. Eigenschafen, die mich so faszinierten und anzogen, dass ich mein Leben auf den Kopf stellte und alles um mich herum verdrängte. Fortan drehte sich alles nur noch um Lilou, die mit mir hier leben wollte.

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Fünf Jahre ist das jetzt her. Wir liegen oft hier im Garten der Villa und genießen jeden dieser Tage. Saugen förmlich das gemeinsame Leben in uns auf, so als würden wir dadurch die Segel hissen für unsere unaufhaltsame Fahrt durch die unendlichen weiten des Ozeans. Lilou hebt ihren Kopf etwas an und ich spüre eine gewisse Angespanntheit bei ihr. Ihre Hände sind in Bewegung und lenken mich von meinen Gedanken ab. Sie nippt an einem Glas frischgepressten Orangensaft. Im Mondlicht kann ich ihre feinen Gesichtszüge sehen, die Haare wellen sich entlang ihrem Rücken. Ich liebe wirklich diese anmutige Frau. Als sie mir mitteilte, dass sie keinen Wein mehr trinken will, dachte ich so bei mir, dass wird nicht einfach, aber Lilou hält sich eisern daran und trinkt keinen Wein mehr. Ich bin so stolz auf sie.

....

Lilou arbeitet immer hart, ist daran interessiert unsere Träume zu verwirklichen. Alles was sie mir damals zeigte, als wir in Dresden das erste Mal vor der Villa standen, ja bis ins kleinste Detail, hatte sie bis heute auch umgesetzt. Sie hatte sich als erstes ein kleines Zimmer sauber gemacht. Es diente als Ausgangspunkt zur kreativen Umsetzung all ihrer Ideen. Sie hielt das alles sehr spartanisch, stellte lediglich eine große schwere quadratische Tischlerplatte auf vier Holzböcke in die Mitte des Raumes. Schon der Transport wurde zu einem Schauspiel. Lilou hatte einen Handbollerwagen gekauft und zog diesen, während ich krampfhaft versuchte die zwei mal zwei Meter große Platte zu balancieren. Im Kreativzentrum unserer Villa stand dann Lilou stundenlang, zeichnete und entwarf. An den Wänden hängten ihre Phantasien. Lilou hatte dabei ein klar strukturiertes System. Ihre ersten Ideen hingen erstmal eine Woche an der linken Wandseite. Dann entschied sie, ob sie die Idee weiterverfolgen wollte. Wenn ja, hängt sie den Favoriten an die rechte Wandseite. Alles was Rechts hing musste ich, wenn es mir gefiel, an die Stirnwand hängen oder wenn es mir nicht zusagte, an die Rückwand. Aber die Rückwand wurde noch nie verwendet. Sie verwaiste förmlich. Damit diese Wand nicht so nackt und kühl daher kam, lies ich ein schönes buntes zweisitziges Sofa davor aufstellen. In diesem verkrochen wir uns oft, still und leise, gaben uns unseren Träumen hin. Wenn ich heute noch diesen magischen Raum betrete, spüre ich förmlich die kreative Energie von Lilou. Sie überraschte mich damit wirklich jeden Tag aufs Neue. Sie war sehr geschickt, einfallsreich und ausdauernd. Ihr Ziel war es mich zu überraschen, mich zu verwöhnen und für andere da zu sein. So entstand allmählich und mit viel Liebe aus der alten Villa das Paradies der Familie Charlou.

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Guillermo El Oso
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