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Gesellschaft & Kultur

Dem Bild gegenüber, 22.10.17-28.01.18, Draiflessen Collection

Dem Bild gegenüber
Dem Bild gegenüber
Bei der Betrachtung von Kunst geht es um ein individuelles Erleben, das mit dem Kunstwerk verbunden ist. Im Fokus der Ausstellung stehen sowohl der Moment der Wahrnehmung von Kunst als auch die Beziehung, die sich zwischen einem Kunstwerk und seinem Gegenüber ergeben kann. Anhand ausgewählter Kunstwerke aus unterschiedlichen Jahrhunderten weist die Ausstellung auf den flüchtigen, schwer fassbaren, individuell oder kollektiv erlebten Augenblick der Betrachtung von Kunst hin.

 

PR-Inside.com: 2017-10-13 11:48:01
Eine Geschichte der Leidenschaften

Die Beurteilung von Kunst ist zum einen von ihrer wissenschaftlichen Erforschung, zum anderen von der Anerkennung durch öffentliche und private Museen sowie Sammlungen abhängig. Klassischerweise wird ein Werk mit Blick auf Intention der Künstlerin oder des Künstlers untersucht und durch stilistische Vergleiche und rezeptionsgeschichtliche Fragen in einen klaren Kontext gestellt. Bei der Betrachtung von Kunst geht es jedoch nicht nur um Stilkritik, Form- und Gattungsanalyse, um Geschmacksurteile und Ermittlung von Bedeutungen, sondern vor allem auch um das individuelle Erleben. Darstellungen des Schönen, aber auch des Leids, des Verwerflichen oder des Grauens rühren allesamt an Erfahrungen. Dabei spielt die Zeit, in der die Kunst entstanden ist, wie auch die, in der der jeweilige Betrachter verortet ist, eine wichtige Rolle. Ausgehend davon, dass Kunst nicht aus sich selbst heraus entsteht, folgt die Ausstellung dem Gedanken, dass das, was zwischen Betrachter und Werk passiert, auch Teil einer Geschichte der Leidenschaften ist.


Zur Ausstellung

Die Ausstellung widmet sich einem Themenspektrum, das mit Begriffen wie „Abwesenheiten“, „immaterielle Zonen“, „Körperlichkeiten“ und „Innen/Außen“ umschrieben werden kann und versammelt hierzu Kunstwerke aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler arbeiten mit den Verfahren des Zitats und der Montage, mit historischen Figuren, mit fiktionalen, zum Teil autobiografisch motivierten Erzählungen, mit analogen und digitalen Verfahren und mit Installation. Die Präsentation thematisiert keine medien- oder gattungsspezifischen Aspekte, sondern fragt vielmehr, welche formalen und materiellen Beziehungen in welchen Verbindungen welche Wirkungen entfalten und welche Inhalte sie mitbringen.

Es sind Kunstwerke von Francis Bacon, Georg Baselitz, Rudolf Belling, Laurenz Berges, Giovanni del Biondo, Christian Borchert, Janet Cardiff, Nardo di Cione, Björn Dahlem, Marlene Dumas, Werner Fechner, Lucio Fontana, Vilhelm Hammershøi, Hannah Höch, Leonhard Kern, Yves Klein, Hans Leinberger, Herbert List, João Louro, Lorenzo Monaco, des Meisters von Osnabrück, Isaak van Nickelen, Sigmar Polke, Angelo Puccinelli de Lucca, Neo Rauch, Yael Reuveny, Gerhard Richter, Pietro Antonio Rotari, Thomas Ruff, Salomon van Ruysdael, Thomas Struth, Franz von Stuck, Wilhelm Trübner, James Turrell und Clemens Walter zu sehen.

Publikation

Ein reich bebilderter Katalog, der in deutscher, englischer und niederländischer Ausgabe erscheint, ergänzt und erweitert die einzelnen Themenbereiche.

Begleitprogramm

Die Ausstellung wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Themenführungen, Vorträgen, Lesungen sowie museumspädagogischen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen erweitert.

Presseinformation
Draiflessen Collection
Georgstraße 18


49497 Mettingen

Tanja Kemmer
Referentin für Kommunikation
05452.91680
email
www.draiflessen.com


# 459 Wörter
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