(PR-inside.com 08.11.2009 07:49:01) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mahnt zu
Zurückhaltung im Umgang mit Warnungen vor Anschlägen islamistischer
Terroristen in Deutschland. Er halte es nicht für sinnvoll, jede
Woche öffentlich eine Art Lagebericht über die terroristische
Bedrohung abzugeben, sagte de Maizière der Zeitung «Bild am Sonntag»
(Onlineausgabe).
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Berlin (ddp). Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) mahnt zu Zurückhaltung im Umgang mit Warnungen vor Anschlägen islamistischer Terroristen in Deutschland. Er halte es nicht für sinnvoll, jede Woche öffentlich eine Art Lagebericht über die terroristische Bedrohung abzugeben, sagte de Maizière der Zeitung «Bild am Sonntag»
(Onlineausgabe). «Das könnte sogar im Interesse derjenigen sein, die solche Drohungen abgeben», fügte er hinzu. Die Gefahr von Anschlägen bestehe allerdings. «Denken Sie nur daran, dass der Bundestag im Dezember über die Verlängerung des Afghanistaneinsatzes entscheiden muss», sagte der Innenminister.
Angesichts der Gewalt im Umfeld von Fußballspielen schloss de Maizière (CDU) Spielabsagen nicht aus. «Es kann auf Dauer nicht sein, dass Fußballspiele in der zweiten, dritten oder vierten Liga nur unter Polizeischutz stattfinden können», sagte er. In Sachsen sei einmal ein Spiel abgesagt worden, um ein Exempel zu statuieren und um gewalttätigen «Fans» keine Bühne zu bieten. «Das hat Wirkung gehabt», sagte der Minister.
(ddp)
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