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Politik

Uhl zeigt sich pessimistisch über die Zukunftsaussichten für Afghanistan

CSU-Politiker fordern Abzugsstrategie für Afghanistan


CSU-Politiker fordern Abzugsstrategie für Afghanistan
CSU-Politiker fordern Abzugsstrategie für Afghanistan ©ddp

(PR-inside.com 07.11.2009 12:03:03) - CSU-Politiker fordern eine Strategie für den Abzug der Bundeswehr
aus Afghanistan. «Wir müssen unsere Soldaten so schnell wie möglich
abziehen. Dazu brauchen wir eine neue Strategie mit realistischen
Zielen», sagte Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der
Unionsfraktion dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» laut
Vorabbericht vom Samstag.

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Hamburg (ddp). CSU-Politiker fordern eine Strategie für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. «Wir müssen unsere Soldaten so schnell wie möglich abziehen. Dazu brauchen wir eine neue Strategie mit realistischen Zielen», sagte Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» laut Vorabbericht vom
Samstag. Uhl zeigte sich pessimistisch über die Zukunftsaussichten für Afghanistan. Es werde nicht gelingen, aus Afghanistan eine Demokratie zu machen, sagte er. Wichtig sei es zu verhindern, dass Afghanistan wieder eine Brutstätte für Terrorismus werde. Der außenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Thomas Silberhorn, sprach sich dafür aus, die afghanischen Sicherheitskräfte bis 2013 so weit aufzubauen, dass die Grundlagen für einen Abzug geschaffen seien. Die Vorstellung, aus Afghanistan eine Demokratie nach westlichem Vorbild zu machen, sei «sehr idealistisch, um nicht zu sagen naiv». Unterdessen sprach sich indirekt auch der Sicherheitsberater des Weißen Hauses, General James Jones, für einen Rückzug der internationalen Truppen aus Afghanistan aus. «Unser Ziel muss es sein, in den Bereichen Sicherheit, Wirtschaft und Regierungsapparat baldmöglichst Verantwortung an die Afghanen zu übertragen», sagte er dem «Spiegel». Diese Rückübertragung von Verantwortung solle «innerhalb kürzest möglicher Zeit» erfolgen. Einen konkreten Termin nannte er nicht. Forderungen von US-Militärs nach 40 000 zusätzlichen Soldaten in Afghanistan wies er zurück: «Generäle fordern immer zusätzliche Truppen», sagte Jones und fügte hinzu: «Ich bin überzeugt, dass wir die Probleme vor Ort nicht allein durch den Einsatz von Militär lösen.» (ddp)


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