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Gesundheit & Medizin

COPD und Pneumonie: Moxifloxacin erfüllt die Anforderungen an ein schnell wirksames Antibiotikum



(PR-inside.com 22.04.2008 11:05:01) - COPD und Pneumonien

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COPD und Pneumonie - Bei einer chronischen Bronchitis, einer ambulant erworbenen Pneumonie oder der Exazerbation einer diagnostizerten COPD ist eine schnelle und effiziente Antibiotikatherapie zur Hilfe des Patenten unabdingbar. Die Anforderungen an das Antibiotikum steigen mit der Dringlichkeit der Diagnose: hochwirksam und schnell in der Wirkung muß das Antibiotikum sein und zudem gut verträglich. Der Einsatz von Moxifloxacin hat sich bei diesen Patientengruppen in Klinik
und Praxis als prognoseorientierte und wirtschaftliche Antibiotikatherapie bewährt.

Krankheitssituation in Deutschland bei bakteriell bedingten Atemwegsinfektionen
In Deutschland versterben jährlich nahezu 21.000 Menschen an einer akuten Exazerbation einer chronischen Bronchitis. 19.000 Todesfälle resultieren durch eine ambulant erworbene Pneumonie. Unter COPD leiden keineswegs nur Raucher. Rund 60 Prozent der Patienten haben früher einmal geraucht, jedoch nur 20 Prozent der Erkrankten rauchen noch aktuell. Leider gehen viele Patienten erst zu ihrem Arzt, wenn bereits ein hartnäckiger Infekt aufgetreten ist und die Diagnose COPD als Grunderkrankung gestellt werden muss.

Die bakteriell bedingten Atemwegsinfektionen stellen einen hohen Risikofaktor für die Patienten dar, da sie vor der Ersttherapie richtig erkannt und schnell therapiert werden müssen. Diese Aussage mag banal erscheinen. Wenn aber fast 50% aller COPD-Erkrankungen zunächst nicht richtig diagnostiziert und demnach auch falsch oder gar nicht therapiert werden, gewinnt die Aussage für jeden neuen Patienten mit einer Lungenerkrankung an Bedeutung. Bedingt durch unnötige Falschtherapien und vermeidbare Arbeitsunfähigkeiten stellt die Behandlung von ambulant erworbenen Pneumonien zudem einen wichtigen volkswirtschaftlichen Faktor dar.

Antibiotikum senkt Sterblichkeitsrate bei Pneumonie - Sterblichkeit ist abhängig von der Primärtherapie
'Bereits in den 30iger Jahren konnten Studien belegen, dass eine Behandlung mit Antibiotika die Prognose von Patienten mit Pneumonie nachhaltig bessert. Ohne eine Antibiotikatherapie verstarb nahezu jeder dritte Patient an Pneumonie. Durch die Verabreichung von Antibiotika lag die Letalität bei etwa zehn Prozent' so Professor Dr. Tobias Welte, Hannover.

Nach jüngsten Erkenntnissen hängt der Erfolg einer riskoorientierten Behandlung weniger von der Kenntnis des Erregers ab, weniger vom Alter oder Geschlecht des Patienten sondern vielmehr vom Status seines Immunsystems und vor allem von der Kürze der Zeit bis zur Diagnose und Primärtherapie.

Bei der Behandlung mit Antibiotika kommt es ferner auf das Risiko der ambulant erworbenen Pneumonie an. Liegt ein geringes Mortalitätsrisiko vor, kann ein Antibiotikum mit schmalem Wirkspektrum verordnet werden. Hingegen sollte bei älteren, multimorbiden Menschen und auch bei Patienten mit hoher Atemfrequenz ein breit wirksames hocheffektives Antibiotikum verabreicht werden. Besondere Risikofaktoren sind die chronische Herzinsuffizienz, chronische Leber- und/oder chronische Nierenerkrankungen sowie neurologische Erkrankungen. Laut Prof. Welte konnte die Sterblichkeit in Alten- und Pflegeheimen durch eine hochwirksame Antibiotikatherapie um etwa die Hälfte gesenkt werden.

Antibiotische Behandlung hat Sterblichkeit reduziert
Die antibiotische Behandlung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Sterblichkeit und ebenso auf die Langzeitprognose bei bakteriell bedingten Infektionen genommen. Sie gilt heute auch bei der bakteriellen Pneumonie als Standardtherapie. Die Überwindung von Infektionen hängt laut Prof. Welte wesentlich von der richtigen Antibiotikatherapie sowie von der Pathogenität der Erreger und der Abwehrfunktion des Wirtes ab.

Kombinationstherapie oder Monotherapie mit Atemwegs-Chinolon
Hierbei empfehlen sich nach Welte entweder ein Betalaktamantibiotikum in Kombination mit einem Makrolid oder eine Monotherapie mit einem Fluorchinolon wie Moxifloxacin.

'Chinolon ist eine effektive Behandlungsoption bei der Pneumonie', so Mitfessel. Zahlreiche Studien wie TARGET, MOXIRAPID oder CAPRIE, in denen Moxifloxacin mit Standardtherapien verglichen wurde, konnten dies belegen. Eine CAPNETZ-Analyse zeigte, dass insbesondere bei älteren Patienten mit ausgedehntem Erregerspektrum eine Sterblichkeitsreduktion bei einer Behandlung mit Moxifloxacin im Vergleich zu Betalaktamantibiotika einhergeht.

Länger exazerbationsfrei durch Moxifloxacin
Moxifloxacin kann ebenso effektiv bei der Therapie von COPD eingesetzt werden. Die exazerbationsfreien Intervalle werden deutlich verlängert. 'Die MOSAIC-Studie (Multicentre randOmised Study vs standard Antibiotic regimen In outpatients with acute exacerbation of Chronic bronchitis), an der sich 730 Patienten mit akuter Exazerbation einer chronischen Bronchitis (AECB) beteiligten, konnte dies belegen. Der klinische Heilungsprozess unter Moxifloxacin verlief signifikant besser und führte zu einer Keimeradikation, erklärte Dr. Mitfessel.

Hierbei fiel die Verlängerung der Zeit bis zur nächsten AECB von durchschnittlich 118 Tagen unter der Standardtherapie auf im Mittel 133 Tage unter Moxifloxacin als sehr herausragend auf. Das bedeutet für den Patienten 37 exazerbationsfreie Tage mehr pro Jahr, so Mitfessel.

Pharmaökonomie in der COPD - mit Antibiotika sparen
Die Prävalenz für COPD nimmt auf der Welt kontinuierlich zu. Besonders stark betroffen sind Frauen. Im Hinblick auf die Pharmaökonomie deutet Professor Dr. Dennis Nowak aus München anlässlich des 49. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. in Lübeck darauf hin, dass Patienten bei einer Verhinderung von akuten Exazerbationen, seltener stationär aufgenommen werden müssen. Den größten Kostenfaktor im Krankenhaus stellt die Pflege des Patienten dar. Nachgeordnet kommen die Medikamente. Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf nahezu 12 Milliarden Euro pro Jahr.

Eine insgesamte Verlängerung des exazerbationsfreien Intervalls kann laut Prof. Nowak nur durch eine adäquate Behandlung der COPD erreicht werden. Eine effiziente Basistherapie der COPD muss vorausgesetzt werden und im Falle von Exazerbationen eine hocheffektive Antibiotikatherapie, wie sie z.B. mit Moxifloxacin, gewährleistet werden. (MEDIZIN ASPEKTE, 04/08)


Weitere Informationen zu MEDIZIN und Gesundheit finden Sie unter
MEDIZIN ASPEKTE www.medizin-aspekte.de

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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