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Kunst

Celebrating BLOOMSDAY in OTTAKRING!

Donnerstag, 16. Juni 2016 ab 16 Uhr Cafe Club International C.I. Payergasse 14, 1160 Wien
Donnerstag, 16. Juni 2016 ab 16 Uhr Cafe Club International C.I. Payergasse 14, 1160 Wien
Multimediale „grenzüberschreitende“ Werkschau von Bernadette Stummer zum Bloomsday in Ottakring am 16. Juni 2016!

 

PR-Inside.com: 2016-05-05 21:20:50
Der Film- und Kunstschaffenden Bernadette STUMMER, die seit 2012 am vom

Verein kunst-projekte initiierten BLOOMSDAY in OTTAKRING mit Videocollagen zum ULYSSES von James Joyce vertreten ist, wird 2016 eine Personale gewidmet. Gezeigt werden nicht nur ihre bisherigen 4 Arbeiten – „Schichten“ – und Teil 5 2016 zu Ulysses – auch Bilder aus den Ausstellungen, an denen sie 2013 und 2015 beteiligt war, werden in einer umfassenden Werkschau im Juni präsentiert.

CELEBRATING BLOOMSDAY IN OTTAKRING AM 16.06.2016 IM 16.

CROSSING BOUNDARIES Best of 2012+2013+2014+2015+PART 5_2016*

Ein Multi-Media-Projekt von Bernadette STUMMER

mit einer WERKSCHAU von MATERIALFRAGMENTEN im Juni 2016

ab 16 Uhr VIDEO IM LOOP *

mit einer Komposition von Rudi AIGELSREITER

PRÄSENTATION & ARTIST.LECTURE ab 19 Uhr

Bernadette STUMMER hat 2012 in Kooperation mit dem Verein kunst-projekte, der seit 2009 den BLOOMSDAY am „16. 6. im 16.“ im Club International in OTTAKRING veranstaltet - in Würdigung des Romans ULYSSES des irischen Autors James Joyce – ein Langzeitprojekt begonnen. Analog zum zehnjährigen Schaffensprozess von James Joyce an seinem Roman gestaltet sie „spielerisch-assoziativ (filmisch)“ Videocollagen aus Text- und Materialfragmenten. Bis zum 2. Februar 2022 sollen alle Schichten zusammengeführt werden.

Zur „Halbzeit“ dieses umfassenden Projektes werden zum BLOOMSDAY 2016 die bisherigen Arbeiten von Bernadette Stummer aus 2012+2013+2014+2015 in einer Art Bestandsaufnahme dem Publikum zugänglich gemacht. Dies entspricht einerseits der Idee des Jahrhundertromans, der „vieles gleichzeitig“ abbildet, andererseits auch dem Jahresthema von kunst-projekte „Grenzen überschreiten… in Bewegung sein“.

Die Videocollagen CRIES OF SELLERS IN THE STREET (2012), THREE TIMES A DAY, AFTER MEALS... WERDE ICH HUNGRIG (2013), NICHT UNTER DEM MARKTWERT! (2014) und DIE UTOPIE DES SOWOHL ALS AUCH (2015) werden in einer Langfassung im Loop gezeigt. Dazu fungieren Ausdrucke aus den Film-Stills in vertikalen Mehrbild-Hängestreifen zu den 18 Episoden des ULYSSES als Rauminstallation. Materialbilder aus den beiden Ausstellungen „Zeit und Unendlichkeit“ (2013) und „Utopie Mensch“ (2015), an denen Bernadette Stummer beteiligt war, ergänzen die Werkschau. Die Kompositionen zur Videocollage 2016 stammen von Rudi Aigelsreiter.

Die Mitwirkenden:

Bernadette STUMMER

Geboren 1959 in Wien. Freischaffende Filmemacherin, Filmproduzentin, Kunstschaffende, Lehrende, Forschende. Seit 2012 Beteiligung mit Video-Collagen (Text- und Materialfragmente) zu ULYSSES von James Joyce - BLOOMSDAY in Ottakring. 2013 Bilderserie ZEITZYKLEN (Gruppenausstellung ZEIT UND UNENDLICHKEIT), 2014 Videoarbeit WEISSES LICHT BRAUCHT ALLE FARBEN (Gruppenausstellung PARADIESE 3_3), 2015 Videoarbeit WIE VIEL UTOPIE MACHT SINN? & Werkserie „MENSCHEN-WELT“ - gemeinsam mit Patricia Marchart (Gruppenausstellung UTOPIE_MENSCH), alle 1160 Wien.

Mitglied bei ::kunst-projekte::. galeriestudio38.at/STUMMER

Rudi AIGELSREITER

Geboren 1952, lebt und arbeitet in Wien. Ab 1974 entstanden Objekte, Zeichnungen, Konzeptarbeiten und Kompositionen. Aigelsreiter arbeitet mit Stille, Ruhe, schafft Pausen und führt so seine Betrachter behutsam an seine Versionen und Perspektiven heran, indem er Raum für deren Interpretation zu geben vermag. aigelsreiter.at/rudi

Zum Bloomsday in Ottakring

Seit 2009 wird der BLOOMSDAY, in Würdigung des Romans ULYSSES des irischen Autors James JOYCE, am „16. 6. im 16.“ im Club International in Ottakring begangen. Mittlerweile ist die Kombination von Lesungen, Ausstellungen und Performances als Literaturprojekt „in Bildern“ ein fixer Bestandteil der Kulturszene bei den Ottakringer Bezirksfestwochen. Der überaus vielschichtige Jahrhundertroman, der in Analogie zu Homers Odyssee in 18 Episoden Begebenheiten eines einzigen Tages in Dublin schildert, diente und dient den am Projekt Beteiligten immer wieder als Inspirationsquelle für eigene Interpretationen. Querverweise zu gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen unserer Gegenwart tauchen darin ebenso auf wie Assoziationen zum Lokalkolorit des Brunnenmarktes oder zu den im Buch handelnden Personen.

Die „multikulturellen und grenzüberschreitenden“ Identitäten des Protagonisten Leopold Bloom und seiner Frau Molly zwischen Okzident und Orient haben an Aktualität nichts verloren. Viele Szenen wecken Assoziationen zu rassistischen und fremdenfeindlichen Tendenzen im Weltgeschehen des 21. Jahrhunderts und direkt vor unserer Haustür. An den „Irrfelsen“ (Symplegaden) unserer wiedererrichteten Grenzzäune scheitern symbolisch die Flüchtlinge am Europa des Jahres 2016. Die Liffey – im Roman als Bosporus interpretierbar – trennt dabei Osten und Westen. Heute ist es das Mittelmeer, das es für den Weg in die Freiheit zu überwinden gilt.

Die zahlreichen zwischen Traum und Wirklichkeit angesiedelten Szenen, die sich überlagernden Gedankenfetzen („stream of consciousness“), die sich gleichzeitig an verschiedenen Orten abspielenden zu einem einzigen Eindruck verschwimmenden Ereignisse, bilden eine weitere Grundlage für eine Fülle an kreativen Umsetzungsmöglichkeiten in verschiedenen Kunstrichtungen.

Presseinformation
verein ::kunst-projekte:: der [galerie]studio38 zvr 123612155
Kirchstetterngasse 41, 1160 Wien

Ursula Pfeiffer verein ::kunst-projekte:: der [galerie]studi
Kuratorin
06801282380
email
www.galeriestudio38.at/Bloomsday

Veröffentlicht durch
Ursula Pfeiffer
06765153203
e-mail
www.galeriestudio.at



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