|
Film, Show & Unterhaltung
Angeblich Gerangel um TV-Duelle zur Bundestagswahl
Bundeskanzlerin stellt sich im Fernsehen Bürgerfragen (PR-inside.com 03.05.2009 12:53:04) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellt sich vor der
Bundestagswahl erstmals in einer Fernsehsendung den Fragen des
Studiopublikums. Mit dem sogenannten Townhall-Meeting nach
US-Vorbild, wo die Kandidaten direkt Fragen von Wählern beantworten
müssen, startet der Kölner Privatsender RTL am 17. Mai
in das Superwahljahr 2009.
Berlin (ddp). Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellt sich vor der Bundestagswahl erstmals in einer Fernsehsendung den Fragen des Studiopublikums. Mit dem sogenannten Townhall-Meeting nach US-Vorbild, wo die Kandidaten direkt Fragen von Wählern beantworten müssen, startet der Kölner Privatsender RTL am 17. Mai in das Superwahljahr 2009. Der Bürgertalk steht unter dem Motto «Zuschauer fragen - Bundeskanzlerin Merkel antwortet», wie
ein Sendersprecher am Wochenende in Köln bestätigte, und läuft parallel zum sonntäglichen ARD-Politik-Talk «Anne Will».
Derweil berichtete «Der Spiegel», dass vier Monate vor der Bundestagswahl die Wahlkampfstrategen von Union und SPD hinter den Kulissen noch um die geplanten TV-Duelle zwischen der Spitzenkandidatin der Union und ihrem Herausforderer Frank-Walter Steinmeier (SPD) rangeln. Noch sei unklar, ob es nur eine oder zwei Sendungen geben soll, schrieb das Nachrichtenmagazin in seiner neuen Ausgabe. Für ein mögliches zweites Aufeinandertreffen hätten die Privatsender bei den Parteien die «Townhall Meetings» ins Spiel gebracht.
In der 75-minütigen RTL-Produktion aus dem Hauptstadtstudio sollen etwa 100 Bürger mit der Kanzlerin über politische Fragen diskutieren. Moderiert werde die von RTL und «Spiegel TV» gemeinsam produzierte Sendung von Maria Gresz und RTL-Chefredakteur Peter Kloeppel, sagte ein Sendersprecher.
Kloeppel betonte: «Wir freuen uns, dass wir zum Auftakt unserer Wahlberichterstattung die Bundeskanzlerin für ein besonders bürgernahes Format gewinnen konnten, mit dem wir bei den zurückliegenden Wahlkämpfen sehr gute Erfahrungen gemacht haben.» «Spiegel TV»-Moderatorin Gresz ergänzte, wenn Bürger in dieser Sendung aus eigener Betroffenheit konkrete Fragen an die CDU-Politikerin richteten, dürften sie auch konkrete Antworten erwarten.
Die ARD selbst plant laut dem Magazin für die heiße Wahlkampfphase unabhängig vom Duell zwischen Merkel und Steinmeier «Townhall Meetings» mit jeweils einem Spitzenkandidaten. Das ZDF denke über eine Kandidatenbefragung nach, zu der die Bürger per Internet Fragen stellen können, und habe die Generalsekretäre bereits zu einer «Berliner Runde» vor der Wahl eingeladen. Für dieses Format habe der Sender auch schon eine Zusage von der CSU.
2005 hatten ARD, ZDF, RTL und Sat.1 die beiden damaligen Kontrahenten Gerhard Schröder (SPD) und Merkel gemeinsam befragt. Sabine Christiansen (ARD) und Thomas Kausch (Sat.1) sowie Maybrit Illner (ZDF) und Peter Kloeppel (RTL) bildeten jeweils ein Frageteam. Beim ersten TV-Duell vor der Bundestagswahl 2002 hatte es zwei Sendungen gegeben. Kloeppel und Peter Limbourg hatten das erste Duell für die Privaten moderiert, Christiansen und Illner leiteten zwei Wochen später die zweite Auflage.
(ddp)
|
| Erklärung:
Das Copyright für sämtliche Nachrichten und Bilder, die mit ddp gekennzeichnet sind und auf PR-inside.com publiziert werden, obliegt der Nachrichtenagentur ddp Deutscher Depeschendienst GmbH. Wenn Sie Fragen zu den veröffentlichten Meldungen haben, kontaktieren Sie bitte ddp.
|
|
|
|
|
|