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Wirtschaft & Industrie

«Im Januar und Februar werden die Arbeitslosenzahlen steigen»

Bundesagentur für Arbeit erwartet Anstieg der Arbeitslosen


Bundesagentur für Arbeit erwartet Anstieg der Arbeitslosen
Bundesagentur für Arbeit erwartet Anstieg der Arbeitslosen ©ddp

(PR-inside.com 14.11.2009 13:24:14) - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet mit mehr Arbeitslosen
im kommenden Jahr. «Im Januar und Februar werden die
Arbeitslosenzahlen steigen», sagte der BA-Vorsitzende Frank-Jürgen
Weise der «Welt am Sonntag» laut Vorabbericht. Das größte Risiko,
arbeitslos zu werden, trügen «in der Tendenz diejenigen, die
männlich, jünger und gering qualifiziert sind».

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Berlin (ddp). Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet mit mehr Arbeitslosen im kommenden Jahr. «Im Januar und Februar werden die Arbeitslosenzahlen steigen», sagte der BA-Vorsitzende Frank-Jürgen Weise der «Welt am Sonntag» laut Vorabbericht. Das größte Risiko, arbeitslos zu werden, trügen «in der Tendenz diejenigen, die
männlich, jünger und gering qualifiziert sind». Der Missbrauch staatlicher Hilfe für Kurzarbeit hält sich laut Weise immerhin in Grenzen. Inzwischen gebe es 540 Verdachtsfälle - bei insgesamt 36 000 Unternehmen, in denen kurzgearbeitet wird. Das sei im Vergleich zu anderen Arbeitsmarktinstrumenten «verschwindend gering». Weise sieht die Verkürzung der Arbeitszeit als ein weiteres Mittel gegen Arbeitslosigkeit. «Es gibt einige Branchen, die nie wieder ihr altes Niveau erreichen werden, etwa die Automobilindustrie mit all ihren Zulieferern. Mit Kurzarbeit ist es hier nicht getan», erläuterte er. In manchen Bereichen müsse es daher mit Arbeitszeitverkürzung weitergehen. Das sei aber nicht Sache der Arbeitsverwaltung, sondern der Tarifpartner. (ddp)


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