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Wirtschaft & Industrie
«Die Zahl der Arbeitslosen könnte demnächst unter drei Millionen rutschen»
Brüderle: Arbeitslosigkeit kann auf historisches Tief sinken (PR-inside.com 29.07.2010 19:41:02) - Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) kann die Arbeitslosigkeit in den nächsten Jahren auf ein historisch niedriges Niveau sinken. «Wenn der Trend anhält, und dafür gibt es einige Indizien, halte ich mittelfristig eine Arbeitslosenquote von vier Prozent für Deutschland durchaus für erreichbar», sagte er dem «Handelsblatt» (Freitagausgabe) laut Vorabmeldung.
Düsseldorf (ddp). Nach Ansicht von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) kann die Arbeitslosigkeit in den nächsten Jahren auf ein historisch niedriges Niveau sinken. «Wenn der Trend anhält, und dafür gibt es einige Indizien, halte ich mittelfristig eine Arbeitslosenquote von vier Prozent für Deutschland durchaus für erreichbar», sagte er dem «Handelsblatt» (Freitagausgabe) laut Vorabmeldung. In manchen Regionen gebe es quasi schon Vollbeschäftigung.
Zugleich rechnet Brüderle mit einem
deutlichen Rückgang der Kurzarbeit in deutschen Unternehmen. «Die Zahl der Arbeitslosen könnte demnächst unter drei Millionen rutschen und die Zahl der Kurzarbeiter unter die Marke von 100 000 fallen», sagte er.
Vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels plant der Minister, qualifizierten ausländischen Arbeitnehmern den Zuzug nach Deutschland zu erleichtern. «Mir geht es darum, ein Gesamtkonzept zu entwickeln, mit dem qualifizierte ausländische Arbeitnehmer nach Deutschland kommen», sagte der Minister. Dazu will Brüderle die Wirtschaftsverbände und auch Wissenschaftler einladen. «Der Fachkräftemangel wird in den nächsten Jahren zum Schlüsselproblem für den deutschen Arbeitsmarkt und nicht die Arbeitslosigkeit», sagte der Wirtschaftsminister.
Ein Ansatzpunkt ist nach Ansicht Brüderles «die Reduzierung der Einkommensschwellen» für ausländische Fachkräfte. Auch ein Begrüßungsgeld der Wirtschaft für Gastarbeiter hält der Wirtschaftsminister für möglich. Ausgeschlossen sei dagegen, «dass der Bund mit Steuergeldern Fachkräfte aus dem Ausland den Weg nach Deutschland versüßt».
ddp
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