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Knut allein weggesperrt?

Bleiben KNUT´s Trennungsschreie ungehört?


Bleiben KNUT´s Trennungsschreie ungehört?
Eisbär in Gefangenschaft (Zirkus)

(PR-inside.com 15.04.2007 13:06:14)

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Pressemitteilung vom 15.04.2007

Mögliche Trennungsqualen sollen Besucher nicht schockieren

Nürtingen. Tierrechtler Frank Albrecht fordert vom Zoo die Installation einer Webkamera (mit Ton!) im hinteren, nichtzugänglichen Teil, der Bärenanlage, indem der Zoo, nach eigenen Angaben, Knut jetzt oft in einem Käfig allein lässt und 'behutsam' von Ersatzmutter Dörflein trennt. Die Kamera soll
behutsame Entwöhnung offen dokumentieren.

'Der Zoo weiß, das Bärenhandaufzuchten durch die zu frühe (notwendige) Trennung ständig nach ihrer Ersatzmutter schreien und durch die Trennung erheblich leiden', so Albrecht heute. 'Dieser mögliche, für Knut, sehr qualvolle und extrem stressige Vorgang, der von vielen Zoos bei anderen Bärenhandaufzuchten schon oft dokumentiert wurde, soll dem Besucher verborgen bleiben und nicht schockieren. Knut könnte, auf der panikartigen ständigen Suche nach der Ersatzmutter, apathisch Schreien und sinn- und ziellos Herumrennen. Dieser leidvolle und klägliche Anblick könne beim Besucher Unmut, bohrende Fragen und Mitleid auslösen. Eisbären bleiben 2 Jahre bei ihrer Mutter in Freiheit.'

Albrecht meint, dass die unbeobachtete Abschottung von Knut, im hinteren Teil der Bärenanlage, eine bewusst gewollte Vorgehensweise des Zoos ist, um etwaigen Problemen aus dem Weg zu gehen, die der mögliche mitleidige Anblick des panisch und depressiven Kleinen auslösen könnte. Die Argumentation des Zoos, Knut würde behutsam entwöhnt, dürfe ja durch kein mögliches 'schlechtes Bild' erschüttert werden.

Albrecht ist sich auch sicher, obwohl andere Geburten ständig mit Webkameras begleitet werden, Affenkinderstuben durch Schaufenster einen ständigen Blick garantieren oder Knut sonst immer vor der Kamera des Zoos posiere, dass der Zoo die Installation einer 24 Stunden Kamera (mit Ton!) aber ablehnen werde. Eine Bild ohne Zensur, so ist sich der Zookritiker sicher, wird der Zoo ablehnen.

'Wenn Knut wirklich ohne Stress, ohne Leiden und ohne Schaden von der 'Ersatzmama' getrennt werde, so kann es für den Zoo ja eigentlich kein Problem sein, eine Kamera mit Ton zu installieren. Welcher seriöse Zoo verweigert schon die Veröffentlichung seiner zärtlichen und behutsamen Vorgehensweise bei der so kritischen Entwöhnung einer prominenten Handaufzucht? Durch Bild und Ton könne man beweisen, entgegen aller Tierrechtvorwürfe, dass Handaufzuchten wirklich nicht problematisch sind', so der Tierrechtler abschließend. 'Würde aber eine Tortur sichtbar, darf das vor der Öffentlichkeit auch nicht verheimlicht werden. Die Menschen, die im Zoo ihre Gaffgier an Knut befriedigen, müssen das Leid auch mit ansehen, um das Ausmaß ihrer Gaffgier, Ignoranz und Heuchelei zu erkennen und um ENDLICH umzudenken. Denn diese Trennungsqualen sind nur einige der Folgen, von unlösbaren Problemen, der Bärenhaltung im Zoo, für die allein nur der Zoobesucher verantwortlich ist.'

Nichtmenschliche Tiere, hier so genannte 'ZooTiere', haben, wie wir Menschen auch, ein Interesse daran zu leben. Frei und selbst bestimmend. Daher haben sie, wie wir auch, dass Recht auf Leben. In Freiheit und Selbstbestimmung.

Frank Albrecht (Tierrechtler)

Autor:
Frank Albrecht
e-mail
Telefon: 07022/ 97 89 80

Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.



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