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Politik

Der Einspruch ist nach Angaben eines Sprechers des Amtsgerichts Regensburg «unbeschränkt»

Bischof Williamson legt Einspruch gegen Strafbefehl ein



(PR-inside.com 09.11.2009 19:26:01) - Der Traditionalisten-Bischof und Holocaust-Leugner Richard
Williamson hat Einspruch gegen den Strafbefehl der Regensburger
Justiz eingelegt. Das bestätigte der Sprecher des Amtsgerichts
Regensburg, Thomas Frick, am Montag dem Bayerischen Rundfunk. Der
Einspruch ist nach Angaben Fricks «unbeschränkt».

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Regensburg (ddp). Der Traditionalisten-Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson hat Einspruch gegen den Strafbefehl der Regensburger Justiz eingelegt. Das bestätigte der Sprecher des Amtsgerichts Regensburg, Thomas Frick, am Montag dem Bayerischen Rundfunk. Der Einspruch ist nach Angaben Fricks «unbeschränkt». Das heißt, er richtet sich gegen den Vorwurf der Volksverhetzung und nicht nur gegen die Höhe der Strafe. Nach dem
Einspruch Williamsons kommt es jetzt dem Bayerischen Rundfunk zufolge zu einer Hauptverhandlung vor dem Regensburger Amtsgericht. Über den genauen Termin konnte Justizsprecher Frick noch keine Angaben machen. Das Ziel Williamsons ist es offenbar, einen Freispruch zu erreichen. Nach Williamsons eigenen Angaben war in dem Strafbefehl eine Geldstrafe von 12 000 Euro verhängt worden. Da der Einspruch gegen den Strafbefehl «unbeschränkt» ist, könnte am Ende einer Hauptverhandlung aber auch ein Urteil herauskommen, das im Strafmaß noch über den Strafbefehl hinausgeht. Williamson hatte vor einem Jahr am Rande einer Diakonweihe im Priesterseminar der Piusbrüder im oberpfälzischen Zaitzkofen einem schwedischen Fernsehteam ein Interview gegeben, in dem er den Holocaust leugnete. Der Bischof behauptete, die historische Evidenz spreche gegen die Existenz von Gaskammern zur NS-Zeit. Auch seien nicht sechs Millionen Juden, sondern 200 000 bis 300 000 von den Nazis ermordet worden. (ddp)


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