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In dieser Woche zählte der Zoo täglich um die 20 000 Besucher am Tag

Berliner Zoo bereitet sich auf Knuts Ostergäste vor


Berliner Zoo bereitet sich auf Knuts Ostergäste vor
Berliner Zoo bereitet sich auf Knuts Ostergäste vor ©ddp

(PR-inside.com 04.04.2007 18:18:07) - Der Berliner Zoo erwartet wegen seines kleinen Eisbären Knut
einen gewaltigen Besucheransturm an den Osterfeiertagen. «Wir haben
vor Knuts Gehege weitere Schleusen eingerichtet, um einen
Bewegungsstrom zu erzeugen, damit noch mehr Menschen Knut sehen
können», sagte Zoo-Vorstand Gerald R. Uhlich am Mittwoch auf
ddp-Anfrage.

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München (ddp-bln). Der Berliner Zoo erwartet wegen seines kleinen Eisbären Knut einen gewaltigen Besucheransturm an den Osterfeiertagen. «Wir haben vor Knuts Gehege weitere Schleusen eingerichtet, um einen Bewegungsstrom zu erzeugen, damit noch mehr Menschen Knut sehen können», sagte Zoo-Vorstand Gerald R. Uhlich am Mittwoch auf
ddp-Anfrage. In dieser Woche zählte der Zoo täglich um die 20 000 Besucher am Tag, normalerweise kommen im März etwa 3000 Gäste täglich, wie Uhlich mitteilte. Vor den Kassen des Zoos bildeten sich täglich mehrere hundert Meter lange Warteschleifen. Uhlich empfiehlt Knut-Fans, Tagestickets im Vorverkauf zu erwerben. Unterdessen freut sich Tierpfleger Thomas Dörflein einem Medienbericht zufolge auf den Abschied von seinem kleinen arktischen Zögling. «Ehrlich, so sehr ich ihn mag, ich freu mich auf ein Leben in Normalität», sagte der Angestellte des Berliner Zoos der Illustrierten «Bunte». Er habe vier Monate mit seinem Zögling im Bärenrevier gehaust, nun wolle er heim zu seiner Familie. Völlig unsentimental werde der Abschied von dem mittlerweile weltweit bekannten Eisbären aber vermutlich nicht ablaufen. «Wenn es so weit ist, kann ich noch ein Tränchen verdrücken», sagte der 43-Jährige. Einen Termin gebe es noch nicht. Dörflein freut nach eigenen Angaben am meisten, dass sich sein Engagement gelohnt hat und Knut lebt. «Anstrengender als die Bärenpflege war der ganze Medienrummel», sagte er. Der erste Auftritt des im Dezember geborenen Bärenbabys war vor knapp zwei Wochen von mehreren hundert Journalisten beobachtet worden. Die Knut-Manie erklärte der Pfleger mit dem Beschützerinstinkt, den der knopfäugige Bär bei jedem wecke. Dörfleins liebste Erinnerung an seinen Schützling sei der Augenblick, als dieser nach Fieberschüben die Augen aufgeschlagen habe. Knuts Bruder war an hohem Fieber gestorben. (ddp)

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