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Fans sollten Sicherheitshinweise beachten - Inoffizieller Anstoß durch Schneider

Bayerische Experten sehen Südafrika für WM gerüstet


Bayerische Experten sehen Südafrika für WM gerüstet
Bayerische Experten sehen Südafrika für WM gerüstet ©ddp

(PR-inside.com 05.11.2009 14:28:01) - Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika hat begonnen - zumindest aus bayerischer Sicht. Einen Besuch des Soccer-City-Stadions in Johannesburg, wo Anfang Juni auch das Eröffnungsspiel stattfinden wird, nutzte Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) am Donnerstag zu einem spontanen Kick auf dem Rasen. Gemeinsam mit Mitgliedern einer bayerischen Delegation zeigte er seine Fußballkünste.

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Johannesburg (ddp-bay). Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika hat begonnen - zumindest aus bayerischer Sicht. Einen Besuch des Soccer-City-Stadions in Johannesburg, wo Anfang Juni auch das Eröffnungsspiel stattfinden wird, nutzte Staatskanzleichef Siegfried Schneider (CSU) am Donnerstag zu einem spontanen Kick auf dem Rasen. Gemeinsam mit Mitgliedern einer bayerischen Delegation zeigte er seine Fußballkünste. Rund sieben Monate vor Beginn der Weltmeisterschaft machte sich Schneider im
Rahmen einer mehrtägigen Südafrika-Reise einen Eindruck vom Stand der WM-Vorbereitungen. Vom 90 000 Zuschauer fassenden Stadion in Johannesburg zeigte sich der Staatskanzleichef begeistert. Er sei sicher, dass die Spielstätte rechtzeitig an die FIFA übergeben werden könne, sagte Schneider der Nachrichtenagentur ddp. Die Übernahme durch den Weltfußballverband ist drei Monate vor der am 11. Juni beginnenden WM geplant. Weitgehend fertig soll die in der Nähe des Townships Soweto gelegene Spielstätte aber bereits im Dezember sein. Damit die erste Fußball-WM auf afrikanischem Boden auch für Fans aus Deutschland zu einem Erlebnis wird, sollten Besucher nach Einschätzung des Präsidenten des Bayerischen Fußballverbandes, Rainer Koch, jedoch unbedingt einige Sicherheitshinweise beachten. So sollten im von einer hohen Kriminalitätsrate geplagten Südafrika gefährliche Stadtbezirke gemieden werden. Koch rät aber nicht von einer Reise zur Weltmeisterschaft ab. Schließlich machten in Südafrika schon jetzt jedes Jahr viele Deutsche Urlaub. Wer die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes beachte, könne sich auf eine «tolle afrikanische WM freuen». Auch Koch sieht die Vorbereitungen im Zeitplan. «Manches wird sicher erst in letzter Minute fertig werden, aber die Städte strengen sich alle sehr an», sagte er. Er sei sehr optimistisch, «dass alle Spiele einen ungestörten Ablauf haben werden» und der Fan in Deutschland «tolle Fernsehübertragungen» werde genießen können. Gut vorbereitet auf das Sportereignis ist offenbar auch die Polizei. Die Sicherheitslage werde «natürlich nicht so sein wie auf dem Münchner Marienplatz», sagte Münchens Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer in einem ddp-Interview. Das Problem der Kriminalität werde sich auch zur WM nicht «um 180 Grad» drehen. Es seien jedoch zahlreiche neue Polizisten eingestellt und viel Geld investiert worden, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu garantieren. Schmidbauer, der ebenso wie Koch den Staatskanzleichef beim Südafrika-Besuch begleitete, steht seit 2005 mit den Polizeidienststellen in Kapstadt und Johannesburg in Kontakt. Seit der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sind nach seinen Worten rund 14 Polizeidelegation in München gewesen, um sich das Vorgehen der bayerischen Einsatzkräfte bei Großereignissen anzusehen. In die Sicherheitspläne zur WM 2010 seien sowohl die Erfahrungen aus Bayern als auch aus Athen, wo 2004 die Olympischen Spiele stattgefunden hatten, eingeflossen. Bayerische Beamte werden laut Schmidbauer aber nicht in Südafrika tätig sein. Die Zeit der Ratschläge sei zudem wenige Monate vor WM-Start nun allmählich vorbei. «Wir wollen keine Besserwisser sein», versicherte Münchens oberster Polizist. Neben einer schärferen Sicherheitslage müssen sich deutsche Fußballfans auf eine weitere Änderung gegenüber der Weltmeisterschaft im eigenen Land einstellen: Aufgrund des südafrikanischen Winters im Juni und Juli werde es wohl eher «ein Wintermärchen als ein Sommermärchen» geben, sagte Marcus Jungermann, der in Johannesburg für die Einrichtung eines Deutschen Hauses während der WM zuständig ist. Er fügte hinzu: «Kapstadt kann im Juni sein wie Sylt im November.» (ddp)


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