(PR-inside.com 11.11.2009 17:07:01) - Die Bauarbeiten am neuen Museum Folkwang in Essen stehen vor dem
Abschluss. Wie das Museum am Mittwoch mitteilte, wurden vor einigen
Tagen die Innenarbeiten für den Neubau des Museums beendet. Die
Kunstwerke fehlen derzeit allerdings noch und müssen bis zur
Eröffnung am 30. Januar aufgehängt werden. Zudem müssen noch
Arbeiten an den Außenanlagen erledigt werden.
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Essen (ddp-nrw). Die Bauarbeiten am neuen Museum Folkwang in Essen stehen vor dem Abschluss. Wie das Museum am Mittwoch mitteilte, wurden vor einigen Tagen die Innenarbeiten für den Neubau des Museums beendet. Die Kunstwerke fehlen derzeit allerdings noch und müssen bis zur Eröffnung am 30. Januar aufgehängt werden. Zudem müssen noch Arbeiten an den Außenanlagen erledigt werden.
Am Mittwoch informierten sich unter anderem Architekt
David Chipperfield und der Kuratoriumsvorsitzende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Berthold Beitz, über den Neubau. Die klare Linie und die großzügige Gliederung des Gebäudes würden ihre Wirkung auf die Besucher nicht verfehlen, betonte Beitz. Die Stiftung ist alleiniger Förderer des Neubaus und stellt 55 Millionen Euro bereit.
Chipperfield erklärte, dass man mit dem Neubau ein offenes und transparentes Gebäude geschaffen habe. «Die Besucher können im Erdgeschoss alle Ausstellungsräume erreichen», sagte der britische Architekt, der sich im März 2007 in einem internationalen Wettbewerb durchsetzen konnte. Zudem habe man das Museum zur Stadt hin geöffnet und den Haupteingang zu der viel befahrenen Bismarckstraße verlegt.
Museumsdirektor Hartwig Fischer lobte die «sehr funktionalen und sehr klaren» Linien in dem Museum. Überdies setze man in den meisten Ausstellungsräumen auf natürliches Licht, um dadurch die Kunstwerke noch besser präsentieren zu können. Außerdem wurden begrünte Innenhöfe in die Architektur des Museums integriert - dadurch ergebe sich für die Besucher immer wieder ein Wechsel der Perspektive, sagte Fischer.
Der Neubau umfasst eine Bruttofläche von 25 000 Quadratmetern und soll vor allem die moderne Kunst ab den 1950er Jahren, die Fotografische und Grafische Sammlung sowie das Deutsche Plakatmuseum zeigen. In dem Altbau, der durch lichte Flure mit dem neuen Baukörper verbunden ist, sollen vor allem Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert präsentiert werden.
(ddp)
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