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Ausspioniert in der eigenen Wohnung: So schützen Sie sich vor Webcam-Hackern



(PR-inside.com 10.12.2012 14:12:26)

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München, 10. Dezember 2012 – Der Smart TV schaut einem beim Fernsehen zu, das Smartphone scannt heimlich die Wohnung und das Notebook beobachtet einen beim Surfen. Dieses utopisch anmutende Szenario wird zunehmend zur realen Gefahr. Denn Geräte mit Webcam sind nur sehr unzureichend vor unerlaubtem Zugriff durch Hacker abgesichert. CHIP zeigt, wie diese heimliche Spionage möglich ist und wie man sich vor Eingriffen in die
Privatsphäre schützen kann.

Über die Webcam von Smart TVs, Notebooks und Smartphones in die Wohnung anderer Leute zu gelangen, ist vergleichsweise simpel. So geschehen beispielsweise in den USA, wo Notebook-Verleihfirmen ihre Kunden und Lehrer ihre Schüler heimlich zu Hause beobachteten. „Das Prinzip ist sehr einfach, weil jede installierte Software oder App die Webcam einschalten und Fotos, Videos und Mikrofonaufnahmen an einen x-beliebigen Server schicken kann“, erklärt CHIP-Redakteur Christoph Schmidt.

Der erste Schritt, um sich davor zu schützen, ist die Nutzung aktueller Antiviren- und Anti-Spyware-Programme. Für Notebooks gibt es Webcam-Abdeckungen. Außerdem sollte man die Aktivitäts-LED der Kamera im Auge behalten: Leuchtet sie, ohne dass man gerade chattet, ist es höchste Zeit für einen gründlichen Malware-Scan.

Ein zunehmendes Sicherheitsrisiko bergen die neuen Smart TVs, für die es bisher keine Security Software gibt. So hat etwa die CIA angekündigt, künftig verdächtige Personen auch über die Kameras in solchen Fernsehern zu observieren. „Installieren Sie auf Ihrem Smart-TV nur vertrauenswürdige Apps“, sagt Schmidt. Will man genau wissen, mit welchen Servern der Fernseher kommuniziert, sollte man den Netzwerk-Traffic analysieren und verdächtige Server blockieren.

Smartphones sind wegen der Fülle an potenziell interessanten Daten und ihrer Mobilität ein besonders interessantes Ziel für Hacker. Hier haben die Spionage-Apps leichtes Spiel, weil Nutzer bei der Installation oft bedenkenlos Rechte erteilen. Diese Apps erstellen nicht nur Bewegungsprofile des Nutzers, sondern können mithilfe der Kamera vollständige 3D-Modelle von Wohnung und Arbeitsplatz erzeugen. „Problematisch sind alle Anwendungen, die Zugriff auf Kamera und Netzwerk haben. Um sicher zu gehen, entziehen Sie deshalb allen Apps, die die Kamera nutzen, den Netzwerkzugang“, rät Christoph Schmidt.

Mehr Details zu den einzelnen Schutzmaßnahmen finden Sie in der aktuellen CHIP 01/2013, die derzeit im Handel sowie im CHIP-Kiosk erhältlich ist.


Pressekontakt:
Claudia Grzelke
PR Managerin
Tel.: +49 89 74642–243
E-Mail: cgrzelke@chip.de

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Erklärung: Der Autor versichert, dass die veröffentlichten Inhalte in dieser Pressemitteilung der Wahrheit entsprechen und dem gesetzlichen Urheberrechte unterliegen.
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