(PR-inside.com 05.11.2009 13:07:01) - Vor dem Landgericht Augsburg hat am Donnerstag der Prozess um
einen Doppelmord auf einem Bauernhof in Penzing bei Landsberg
begonnen. Der 35-jährige Angeklagte soll im Januar seine Eltern mit
einer Axt niedergeschlagen und in eine Güllegrube geworfen haben.
Die Staatsanwaltschaft sieht die Mordmerkmale der Heimtücke und der
niederen Beweggründe als gegeben an.
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Augsburg/Penzing (ddp-bay). Vor dem Landgericht Augsburg hat am Donnerstag der Prozess um einen Doppelmord auf einem Bauernhof in Penzing bei Landsberg begonnen. Der 35-jährige Angeklagte soll im Januar seine Eltern mit einer Axt niedergeschlagen und in eine Güllegrube geworfen haben. Die Staatsanwaltschaft sieht die Mordmerkmale
der Heimtücke und der niederen Beweggründe als gegeben an.
Der Angeklagte kündigte zu Beginn des Verfahrens an, Aussagen machen zu wollen. Dafür wurde allerdings vorübergehend die Öffentlichkeit ausgeschlossen.
Anschließend begann das Gericht mit der Zeugeneinvernahme von zwei Polizeibeamten, die nach der Tat am Tatort gewesen waren und Nachbarn vernommen hatten. Am Richtertisch wurden zudem die Tatortfotos gesichtet. Außerdem wurde die Tatwaffe, eine 70 Zentimeter lange Axt, in Augenschein genommen.
Bei der Polizei hatte der Landwirt bereits gestanden, seine Eltern mit der Axt niedergeschlagen und dann in eine Güllegrube geworfen zu haben. Bis zum Donnerstagmittag wiederholte er im öffentlichen Teil der Verhandlung diese Aussage nicht. Der Vorsitzende Richter Wolfgang Rothermel kündigte in einer Prozesspause an, dass am 1. Verhandlungstag noch ein Video mit der Tat-Rekonstruktion gezeigt werde. Es wurden dazu Erläuterungen des Angeklagten erwartet.
(ddp)
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