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Familie & Kinder

Außensportanlage ORG: „unerwartete“ Mehrkosten von 2,2 Mio.

Guntramsdorfer Jugend hat das Nachsehen
Auch dieser Spielplatz soll verschwinden?
Auch dieser Spielplatz soll verschwinden?
PR-Inside.com: 2016-04-01 20:12:49
Zuerst möchte die Guntramsdorfer Rathaus-Regierung den Rummelplatz während der Jakobi-Tage ersatzlos streichen, und nun kommt der nächste Anschlag auf die Freizeiteinrichtungen der Jugendlichen.

Bei der Planung des ORG wurden offenbar die notwendigen Außensportanlagen nicht berücksichtigt. Um sie nunmehr herstellen zu können, sollen die Tennisanlage, der Spielplatz? sowie der Ballspielplatz im Bereich der Sportanlage verkleinert bzw. ersatzlos dem Bund zur Verfügung gestellt werden.


Gerade der Tennisverein bietet auf diesen Flächen (Plätzen) Jugendarbeit an und würde dadurch in seiner Vereinsarbeit enorm eingeschränkt.

Der zur Vorlage für die Beschlussfassung im Gemeinderat vorgelegte Sachverhalt beziffert die Kosten für die Einrichtung des ORG und die Außensportanlage mit rund 2,2 Mio. ohne dabei zu differenzieren. Auch sonst sind nähere Informationen spärlich! Lediglich die noch immer nicht gesicherte Verbundlichung und die Rückzahlung sämtlicher Ausgaben durch den Bund an die Gesellschaft der Gemeinde wird gebetsmühlenartig von den im Rathaus Regierenden wiederholt.

Die Gemeinde stellt einfach wertvollen Grund, der von den Guntramsdorfern und Guntramsdorferinnen, den Vereinen, der Jugend und den Kindern genutzt wurde, dem „vielleicht“ späteren Eigentümer, dem Bund, kostenlos zur Verfügung. Weil dies nun mal so ist!

Nutzungsverträge sollen ausgehandelt, aber aus taktischen Gründen noch nicht vorgelegt werden. Stattdessens schütten wir das Füllhorn aus und schauen was in das Vereinswesen und die Kassen der Gemeinde (Gesellschaften) vielleicht zurückfließt. Bei den Kleingärten hat man ja eindrucksvoll bewiesen, wie die Suche nach neuen Plätzen in Guntramsdorf aussieht. Man hat die Kleingärtner abgefertigt und Schluss!

Sollen die Jugendlichen jetzt ebenfalls so behandelt werden? Wie blauäugig sind denn die für Vereine und Jugend zuständigen Gemeinderäte? Glauben sie wirklich, dass Flächen die einmal weg sind wieder zur Verfügung gestellt und vom Bund erhalten und bezahlt werden?

Der Rathausplatz stand auch einmal der Jugend als Treffpunkt zur Verfügung. Man hat Ideen gesammelt. 1100 an der Zahl. Ein wesentlicher Punkt war ein Veranstaltungsplatz in dem Bereich wo für 10 Tage ein Rummelplatz anlässlich der Jakobitage stehen sollte und nun von einigen neuen Bewohnern als unzumutbarer Lärmerreger empfunden wird. Wie realistisch ist die Verwirklichung ohne Geld und ohne Verständnis. Man wird den Veranstaltungsplatz ersatzlos streichen und danach nach Lösungen und Plätzen suchen. Da sieht man wie wichtig eine richtige und vorausschauende Planung ist. Das gilt nicht nur im Finanzbereich sondern auch bei der Gestaltung. Die Jugend ist unsere Zukunft!!!

Übriggeblieben ist bisher am Rathausplatz ein hinter Lerchenholz verstecktes und nicht benutzbares WC, welches schon damals als abbruchreif begutachtet wurde. Soll also ein Wunder geschehen und diese vom Rathaus erhaltene ehemalige Hausmeisterwohnung nach dem Auspacken ein Schmuckkästchen sein? Sollte es bei Veranstaltungen als Einstellraum und öffentliche WC-Anlage zur Verfügung stehen, müssten diese leise und ruhig über die Bühne gehen, damit niemand gestört wird.

Gleiches erwartet man sich anscheinend auch von der Guntramsdorfer Jugend, leise sein und niemanden stören. Wir von der gbbÖVP waren nie gegen Bildungseinrichtungen. Aber wir sind für vernünftige Planungen und haben darauf hingewiesen, dass sowohl der Rathausplatz als auch das ORG für eine Gemeinde in der Größe von Guntramsdorf alleine nicht bewältigbar ist.

Das ORG wird auch von anderen Gemeinden genutzt werden. Dann sollen sich diese bitte auch beteiligen. Außensportanlagen hätten doch ohnedies eingeplant werden müssen. Schon bei den Umbauten zur NMS wurde eindringlich darauf hingewiesen, dass diese nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

Man vergisst so schnell. Wir die gbbÖVP jedenfalls nicht! Und diese zusätzlichen Kosten, ohne Alternativen für Vereine und Jugend anzubieten, werden wir keinesfalls mittragen. Denn bisher hat sich mehrfach erwiesen, dass Vereinbarungen mit der Gemeinde noch nie zu deren Gunsten ausgehen. Siehe Mietvertrag Rathausviertel!!!

Presseinformation
guntramsdorfer bürger bewegung//der volkspartei (gbbÖVP)
2353 Guntramsdorf, Kirchengasse 16

Werner Deringer
Gemeindeparteiobmann(GPO) der gbbÖVP
0664/152 52 46
email
www.gbboevp.at/


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