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Diverses
ARD und ZDF müssen massiv sparen © AP (PR-inside.com 25.04.2009 13:33:01)
Hamburg (AP) Die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland rechnen nach einem «Spiegel»-Bericht für die laufende Gebührenperiode von 2009 bis 2012 mit Einnahmeausfällen von insgesamt knapp 400 Millionen Euro. Das habe die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) in ihrer neuen Gebührenertragsplanung berechnet, berichtet das Nachrichtenmagazin «Spiegel» laut Vorabmeldung.
Grund für den Rückgang bei ARD, ZDF und Deutschlandradio sei vor allem eine prognostizierte massiv steigende Arbeitslosigkeit, die zu mehr Gebührenbefreiungen aus sozialen
Gründen und mehr Zahlungsausfällen führen werde.
Allein die ARD-Anstalten würden «mindestens 200 Millionen Euro weniger» einnehmen, bestätigte der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust dem Magazin zufolge. Je nach Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung könne sich dieser Wert weiter erhöhen. «Wir stellen uns auf magere Zeiten ein», wurde er weiter zitiert.
Das ZDF wird dem Bericht zufolge mit gut 100 Millionen Euro weniger auskommen müssen. Intendant Markus Schächter sagte, er werde dennoch alles daran setzen, «um unser Finanzziel zu erreichen: Am Ende der Gebührenperiode 2012 muss die schwarze Null stehen».
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