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Umwelt & Energie

Die Gesamtkosten der Pipeline liegen bei einer Milliarde Euro

Arbeiten am Brandenburger OPAL-Abschnitt begonnen



(PR-inside.com 09.03.2010 17:49:01) - Mit dem Aushub des Mutterbodens hat am Dienstag der Bau des
Brandenburger Abschnitts der Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung
(OPAL) beim uckermärkischen Damerow begonnen. Zeitgleich wurden auch
Bauarbeiten in der Nähe von Kienbaum (Oder-Spree) und Finsterwalde
aufgenommen.

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Damerow (ddp-lbg). Mit dem Aushub des Mutterbodens hat am Dienstag der Bau des Brandenburger Abschnitts der Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung (OPAL) beim uckermärkischen Damerow begonnen. Zeitgleich wurden auch Bauarbeiten in der Nähe von Kienbaum (Oder-Spree) und Finsterwalde aufgenommen. Die 470 Kilometer lange Erdgasleitung wird von Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) bis Olbernhau an der deutsch-tschechischen Grenze reichen und dabei etwa 270 Kilometer über Brandenburger
Territorium führen. «Die Gesamtkosten der Pipeline, die das russische Erdgas der Ostsee-Pipeline aufnimmt, liegen bei einer Milliarde Euro», teilte der Sprecher der Firma Wingas, Nicholas Neu, am Dienstag in Prenzlau mit. Die Trasse soll im Herbst 2011 fertiggestellt sein. In den Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen laufen die Bauarbeiten bereits seit September vergangenen Jahres. Die Pipeline hat einen Durchmesser von 1,40 Metern und gehört damit zu den größten Rohrleitungen Deutschlands. Ab Ende 2011 sollen hier mehr als 35 Milliarden Kubikmeter Erdgas pro Jahr durchströmen. Parallel zur Rohrleitung wird ein Lichtwellenkabel verlegt, mit dem die Pipeline überwacht wird. «Darüber hinaus haben wir den Kommunen entlang der Strecke angeboten, das Kabel zur Datenübertragung und für Internetverbindungen zu nutzen», sagte der Sprecher. Das Interesse an diesem Angebot sei riesig. (ddp)


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