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Spezielle Programme können Dateien wiederherstellen

Albtraum Datenverlust


Albtraum Datenverlust
Albtraum Datenverlust ©ddp

(PR-inside.com 08.12.2006 07:33:01) - Es ist der Albtraum jedes Computerbesitzers: Wichtige Dateien
sind plötzlich beschädigt, weil Viren im System wüten oder der Strom
ausgefallen ist. Im schlimmsten Fall sind sie spurlos von der
Festplatte verschwunden oder versehentlich gelöscht worden. Doch das
ist noch kein Grund zur Panik - meist lassen sich Dateien mit ein
paar Tricks doch noch retten.

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Hamburg (ddp). Es ist der Albtraum jedes Computerbesitzers: Wichtige Dateien sind plötzlich beschädigt, weil Viren im System wüten oder der Strom ausgefallen ist. Im schlimmsten Fall sind sie spurlos von der Festplatte verschwunden oder versehentlich gelöscht worden. Doch das ist noch kein Grund zur Panik -
meist lassen sich Dateien mit ein paar Tricks doch noch retten. Zunächst sollte allerdings die Ursache des Datenverlustes ausfindig gemacht werden, damit der Schaden nicht noch größer wird. Programme zur Datenrettung gibt es viele - so wie das kostenlose PC Inspector File Recovery (pcinspector.de/file_recovery/welcome.htm). Es findet Laufwerke, auch wenn der Boot Sektor beschädigt wurde, und rekonstruiert Dateien mit Uhrzeit und Datum. Das Tool DTI Fast File Recovery (german-sales.com/fastfilerecovery.htm) kann selbst von einem USB-Stick aus arbeiten, wenn etwa gleich das eigentliche Laufwerk nicht mehr reagiert. Das Programm rettet Daten, die versehentlich von der Festplatte gelöscht wurden, und kann auch dann eingesetzt werden, wenn die Festplatte neu formatiert wurde. Es ist allerdings nicht kostenlos. Selbst schwierige Fälle lassen sich mit dem kostenpflichtigen R-Studio (data-recovery-software.net/de) doch noch lösen. Es funktioniert beispielsweise auch dann, wenn die Partition zwischenzeitlich mit einem anderen Dateisystem neu formatiert wurde. Mit dem Tool lassen sich auch Image-Dateien für ganze Festplatten, Partitionen oder Teile erstellen, mit denen anschließend genauso verfahren werden kann wie mit ganz normalen Datenträgern. Allerdings können selbst die besten Tools nicht mehr weiterhelfen, wenn die Festplatte physikalisch unbrauchbar geworden ist. Auf solche besonders schwierigen Fälle haben sich Firmen wie Convar (datenretter.de) und Vogon (www.vogon.de) spezialisiert. Sie retten in Labors Daten von defekten Festplatten - jedoch zu einem sehr hohen Preis, denn der Aufwand ist enorm. Daher sollte man sich vorher überlegen, ob dies wirklich notwendig ist. Wer regelmäßig Backups von seinen Dateien anlegt, braucht solche Dienste nicht. Alle wichtigen Daten sollten daher regelmäßig auf einem externen Medium - etwa einer CD - gesichert werden. Dazu reicht ein kleines Brennprogramm wie Nero. Wer keine großen Datenmengen hat, kann sie auch auf einen USB-Stick kopieren. Windows XP macht dies ganz einfach: Über den Arbeitsplatz auf die zu sichernden Dateien gehen, sie markieren, im linken Fenster den Punkt Kopieren wählen und den Pfad zum USB-Stick eingeben. Für größere Dateien bietet sich eine externe Festplatte an. Für Daten-Backups gibt es auch einige Freeware-Programme zum Download im Internet, so wie BackUp Maker (backupmaker.com), VIF Archiver (softcat.org/vif/index.php) und Z-D Backup (z-dbackup.de). Sie erledigen diese Aufgabe ganz automatisch zum gewünschten Zeitpunkt - etwa vor dem Herunterfahren des Computers. Natürlich müssen sie zunächst konfiguriert werden: Der User muss festlegen, welche Daten wie gesichert werden sollen. Der eigentliche Sicherungsvorgang dauert danach nur noch wenige Minuten, und bei einem Totalausfall des Rechners spart man viel Zeit und Geld für die Wiederherstellung von Daten. Wer ganz und gar auf Nummer sicher gehen will, sollte seine Festplatte regelmäßig spiegeln. Auch dafür gibt es Programme - etwa Acronis True Image (acronis.de). Es erstellt eine komplette Kopie der Festplatte einschließlich Betriebssystem, Anwendungen und Daten. Mit Acronis lassen sich auch die Einstellungen von Programmen wie Microsoft Office wiederherstellen. Auch Daten-Backup und Datenrettung sind damit möglich. Das Programm ist kostenpflichtig, eine Testversion ist für 15 Tage erhältlich. (ddp) © ddp

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