(PR-inside.com 02.11.2009 08:09:06) - Die SPD-Migrationspolitikerin Lale Akgün hat das von der
Regierungskoalition aus Union und FDP geplante Betreuungsgeld für
Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, scharf kritisiert. Akgün
nannte das Betreuungsgeld im «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montagausgabe)
eine «Frechheit».
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Köln (ddp). Die SPD-Migrationspolitikerin Lale Akgün hat das von der Regierungskoalition aus Union und FDP geplante Betreuungsgeld für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, scharf kritisiert. Akgün nannte das Betreuungsgeld im «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montagausgabe) eine «Frechheit». Die ehemalige Bundestagsabgeordnete, die im September den Wiedereinzug ins Parlament verpasste, sagte mit Blick auf Kinder in Einwanderungsfamilien: «Ein Mehr an ausgezahltem Geld, sei es als
Betreuungs- oder Kindergeld, löst die Probleme dieser Kinder nicht.»
Akgün plädierte dafür, die «öffentliche Erziehung» für Migrantenkinder, also die Betreuung der Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten, «verbindlich und verpflichtend» zu machen. Auf Drängen der CSU will die Bundesregierung Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, anstatt sie in Kindertagesstätten zu geben, dafür ein monatliches Betreuungsgeld von 150 Euro zahlen.
(ddp)
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